Europäische Ratingagentur muss Start verschieben

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Frankfurt am Main – Eine von der Unternehmensberatung Roland Berger geplante unabhängige europäische Ratingagentur muss ihren Start verschieben. Bisher hätten sich noch nicht genügend Geldgeber gefunden, berichtet die «Börsen-Zeitung» und beruft sich dabei auf Aussagen des Initiators Markus Krall auf einem Treffen der Finanzbranche in Frankfurt. Es gebe allerdings Hoffnung, mit dem Projekt im dritten Quartal 2012 an den Start gehen zu können.

Dem Initiator und Roland Berger-Partner Krall sei es nicht gelungen, die anvisierten 300 Millionen Euro Startkapital wie geplant bis zum Ende des ersten Quartals einzuwerben, berichtet die Zeitung weiter. Die geplante neue Ratingagentur soll von Frankfurt aus operieren und unabhängig von Banken und Regierungen sein.

Unmut über US-Platzhirsche
Die geplante Gründung einer neuen Ratingagentur wird in der Finanzwelt aufmerksam verfolgt. Zuletzt gab es zunehmend Unmut über Kreditbewertungen der weltweit führenden Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s oder Fitch. (awp/mc/pg)

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