EZB will auf ultralockerem Kurs in der Geldpolitik bleiben

Mario Draghi
EZB-Chef Mario Draghi. (Foto: EZB)

Frankfurt – Die Europäische Zentralbank will an ihrer ultralockeren Geldpolitik festhalten, um Konjunktur und Preisentwicklung weiter ausreichend Impulse zu geben. Die Finanzierungsbedingungen müssten so gestaltet bleiben, das sie zu einer Erholung der Konjunktur und der Inflationsentwicklung beitragen.

«Es ist daher von entscheidender Wichtigkeit, das sehr erhebliche Ausmass geldpolitischer Unterstützung aufrecht zu erhalten», hiess es in dem am Donnerstag veröffentlichten Protokoll der EZB-Zinssitzung vom September. Der EZB-Rat solle sich dabei aber nicht über Gebühr von Markterwartungen beeinflussen lassen.

Auf ihrer Zinssitzung wiesen die Währungshüter laut Sitzungsprotokoll zugleich auf zunehmende Knappheitsprobleme bei einigen Anleihen in ihrem billionenschweren Wertpapier-Kaufprogramm hin.

Stellschrauben können jederzeit geändert werden
Die Euro-Wächter betonten dabei allerdings, dass die Notenbank jederzeit die Stellschrauben ihres Programms ändern könne, um ihre Ziele zu erfüllen. (awp/mc/ps)

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