Goldman Sachs verdient weniger

Goldman Sachs verdient weniger
David Solomon, CEO Goldman Sachs.

New York – Eine Flaute im Handelsgeschäft und Investmentbanking hat Goldman Sachs im zweiten Quartal weiter belastet. Verglichen mit dem Vorjahreswert fiel der Gewinn um rund sechs Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar (1,96 Mrd Euro), wie die führende US-Investmentbank am Montag in New York mitteilte. Insgesamt fielen die konzernweiten Erträge um zwei Prozent auf 9,5 Milliarden Dollar.

Vor allem das wichtige Handelsgeschäft mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen bleibt für Goldman Sachs schwierig. Auch im klassischen Investmentbanking – dazu zählen die Beratung und Betreuung von Firmen bei Börsengängen und Wertpapierplatzierungen – mussten zuletzt deutliche Abstriche gemacht werden. Ein breites Verbrauchergeschäft, was der Konkurrenz derzeit hilft, hat Goldman Sachs bislang nicht.

Erwartungen übertroffen
Die Rückgänge konnten allerdings zum Teil durch niedrigere Lohnkosten und geringere Boni ausgeglichen werden, zudem florierte das Kreditgeschäft und auch der Handel mit Aktien lief überraschend gut. So konnten die Markterwartungen trotz der durchwachsenen Ergebnisse letztlich klar übertroffen werden. Anleger reagierten positiv auf die Quartalszahlen, die Aktie legte vorbörslich zunächst um gut einen Prozent zu. (awp/mc/ps)

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