Helvetia als attraktive Hypothekaranbieterin

Hypotheken
(Foto: Andy Dean - Fotolia.com)

Der Kapitalpuffer im Hypothekenbereich ist für Schweizer Versicherungen ohne Folge.

Basel – Banken wie auch Versicherungen vergeben Hypotheken zur Finanzierung von Wohneigentum. Seit Jahren werden die Zinsen immer günstiger, was zur Überhitzung des Immobilienmarkts führen könnte. Günstige Zinsen führen an vielen Orten zu starkem Preisanstieg. Dennoch leisten sich Leute mit knappem Budget Wohneigentum. Bei einem Anstieg der Hypothekarzinsen besteht das Risiko, dass  sie ihre Schuldzinsen kaum mehr bezahlen können.

Um einer Überhitzung entgegen zu wirken, hat der Bundesrat kürzlich auf Antrag der Nationalbank einen Kapitalpuffer eingeführt. Der Kapitalpuffer betrifft nur die Banken. Sie müssen zusätzlich 1% Eigenkapital an den risikogewichteten Positionen unterlegen, was die Kredite verteuert. Die Hypothekarzinsen dürften laut Schätzungen um etwa 10 Basispunkte steigen. Im Falle eines Crashs sind die Banken so besser gerüstet, um einen Einbruch am Immobilienmarkt zu verkraften. In dieser Weise soll der Kapitalpuffer dem Wachstum der Kredite entgegenwirken. Obwohl die Zinsen seit Dezember 2012 bereits leicht gestiegen sind, zeigen sich der Schweizer Immobilienmarkt und somit auch die Nachfrage nach Hypotheken noch immer sehr lebhaft.

Nun stellt sich aber die Frage, inwiefern eine Versicherung, speziell die Helvetia, von der Einführung des Kapitalpuffers betroffen ist?

Hypothekenzinsen bleiben im gleichen Rahmen
Helvetia-Hypotheken-Ressortleiter Stéphane Meusy beteuert, dass diese Massnahme Helvetia Versicherungen nicht viel tangiert und die Hypothekenzinsen im gleichen Rahmen bleiben werden. Bestehende Hypotheken können weiterhin bereits 12 Monate vor Ablauf kostenlos erneuert werden. Weder Forward-Zins noch sonstige Gebühren belasten den Wohneigentümer. Somit kann die Helvetia ihren Kunden weiterhin günstigere Konditionen im Voraus offerieren. Im Vergleich zu den Banken weisen Versicherungen oft eine höhere Eigenkapitalquote aus. Zudem müssen sich die Versicherungen nicht auf dem Kapitalmarkt refinanzieren, sondern können direkt das Geld ihrer versicherten Kunden investieren.

Es ist daher wenig überraschend, dass die Versicherungen weiterhin günstigere Hypothekarzinsen bieten können als die meisten Banken.

Die zehn günstigsten Hypothekaranbieter der Schweiz
Festhypothek, 5 Jahre Laufzeit, 65% Belehnung

Anbieter: Zins:
AXA Winterthur 1.450
Bank EKI Genossenschaft 1.450
Migros Bank 1.490
Berner Kantonalbank 1.500
Liechtensteinische Landesbank 1.500
Helvetia Versicherungen 1.520
Baloise Bank SoBa 1.550
Banque Cantonale de Fribourg 1.550
Credit Suisse 1.550
Generali 1.550

Quelle Tabelle: www.vermoegenszentrum.ch

(Helvetia/mc)

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