Helvetia: Zahlungen vor Jahresende helfen Steuern sparen

Banknoten
(© Thomas Oswald - Fotolia.com)

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Basel – Mit Einkäufen in die Säule 3a oder in die Pensionskasse Iassen sich erheblich Steuern sparen. Auch in der Tiefzinsphase, wie die Berechnungen des Helvetia-Beratungsteams zeigen.

Die Einzahlungen müssen aber rechtzeitig vor Jahresende stattfinden, damit die Gutschrift noch vor dem 31. Dezember erfolgen kann. Denn nur dann ist der Abzug vom steuerbaren Einkommen möglich.

Vorsicht bei Pensionskassen-Einkäufen
Auf dem Vorsorgeausweis Ihrer Pensionskasse steht, wie hoch die Einkaufsmöglichkeit ist, um Deckungslücken zu schliessen. Zu beachten ist, dass das Kapital bis zum Rentenalter gebunden bleibt. Die Einkaufssummen dürfen auch frühestens nach drei Jahren als Kapital bezogen werden. Nicht ratsam sind Einkäufe, wenn die Pensionskasse eine Unterdeckung aufweist und saniert werden muss. Ebenso wenig, wenn die Einkäufe dem überobligatorischen Guthaben gutgeschrieben werden, wo unter Umständen keine oder gar eine negative Verzinsung erfolgt. Solche Einkäufe sollten deshalb erst dann in Betracht gezogen werden, wenn die Möglichkeiten in der Säule 3a ausgeschöpft sind. Erwerbstätige mit Pensionskasse dürfen bis zu 6739 Franken einzahlen, die vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Im kommenden Jahr bleibt der Betrag übrigens unverändert. Ohne Pensionskasse dürfen bis zu 20 Prozent des Netto-Erwerbseinkommens oder maximal 33696 Franken einbezahlt und vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Die Beträge gelten pro Person. Bei Ehepaaren dürfen somit beide Partner diese Einzahlungen leisten, wenn sie erwerbstätig sind. Die Erwerbstätigkeit ist gegeben, wenn ein AHV pflichtiges Einkommen besteht.

Bank oder Versicherung
Einzahlungen können in Bankprodukte oder Versicherungslösungen erfolgen. Versicherungslösungen haben den Vorteil, dass sie neben hoher Kapitalsicherheit auch Risikoschutz vor Tod und Erwerbsunfähigkeit bieten. Moderne Vorsorgelösungen lassen sich zudem flexibel auf die Kundenbedürfnisse und veränderte Lebenssituationen ohne finanzielle Einbussen anpassen. Übrigens können auch reine Risikoversicherungen, wie Todesfall- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, im Rahmen der Säule 3a geführt werden. (Helvetia/mc/hfu)

Rendite der Säule 3a:
Bei einer Laufzeit von 20 Jahren, einem Grenzsteuersatz von 25% und einem Steuersatz bei Kapitalauszahlung von 5%. Jahresprämie vorschüssig Fr. 5000.

  • Endkapital bei Zinssatz 1% Fr. 111’135.60
  • Steuereinsparung Fr. 25’000.—
  • Effektiver Ertrag Fr. 136’135.60
  • Steuerbetrag bei Auszahlung Fr. 5’556.80
  • Nettoertrag Fr. 130’578.80
  • Nettorendite nach Steuern 2,5% pro Jahr

Über die Helvetia Gruppe
Die Helvetia Gruppe ist in über 150 Jahren aus verschiedenen schweizerischen und ausländischen Versicherungsunternehmen zu einer erfolgreichen, europaweit präsenten Versicherungsgruppe gewachsen. Heute verfügt die Helvetia über Niederlassungen in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Spanien, Italien und Frankreich und organisiert Teile ihrer Investment- und Finanzierungsaktivitäten über Tochter- und Fondsgesellschaften in Luxemburg und Jersey. Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich im schweizerischen St.Gallen. Die Helvetia ist im Leben-, Schaden- und Rückversicherungsgeschäft aktiv und erbringt mit rund 5’200 Mitarbeitenden Dienstleistungen für mehr als 2.7 Millionen Kunden. Bei einem Geschäftsvolumen von CHF 7.0 Mia. erzielte die Helvetia im Geschäftsjahr 2012 einen Reingewinn von CHF 333 Mio. Die Namenaktien der Helvetia Holding werden an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange unter dem Kürzel HELN gehandelt.

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