International Federation of Family Office (IFFO): Gründung eines Ökosystems für das internationale Family Office-Geschäft

International Federation of Family Office (IFFO): Gründung eines Ökosystems für das internationale Family Office-Geschäft

International Federation of Family Office (IFFO): Gründung eines Ökosystems für das internationale Family Office-Geschäft
Jean-Marie Paluel-Marmont, Präsident der IFFO

Zürich – MJ&Cie (Multi Family Office Franco-Swiss), AFFO (Association Française des Family Office) und AIFO (Associazione Italiana Family Officer) geben die Gründung der IFFO (International Federation of Family Office) bekannt – ein internationaler Zusammenschluss von nationalen Verbänden von Family Offices aus verschiedenen Ländern.

Die IFFO soll zur internationalen Entwicklung von Family Office Aktivitäten beitragen. Ziel ist es, Berufsverbände und Family Offices zusammenzubringen, um einen Rahmen für den Austausch zwischen ihnen zu schaffen und um gegenseitig zu profitieren, wie Aktivitäten und Best Practice von Family Offices in den einzelnen Ländern ausgeübt werden.

Seit vielen Jahren trifft sich die AFFO (Association Française des Family Office) mit seinen ausländischen Kollegen, um die Arbeitsweise und die Besonderheiten der Family Offices in den einzelnen Ländern besser zu verstehen. Die AFFO und AIFO (Associazione Italiana Family Officer) haben beschlossen, eine Organisation zu gründen, um die Family-Office-Verbände und Family Offices international und in verschiedenen Ländern zusammenzubringen.

Internationale Beziehungen der Family Offices
Jean-Marie Paluel-Marmont, Vorsitzender von AFFO und der neu gegründeten International Federation of Family Office (IFFO) erläutert: «Im aktuellen Umfeld werden Übertragungen von Familienunternehmen oder Holdinggesellschaften häufiger, was den Wunsch der Nachkommen verdeutlicht, geerbtes Vermögen langfristig in der Familie zu erhalten. Eine zentrale Aufgabe der IFFO wird es daher sein, die internationalen Beziehungen der im Bereich Family Office tätigen Berufsträger zu erleichtern sowie die Beziehungen zu Partnerberufen zu pflegen – alles im Interesse der Familien. Die IFFO wird zudem Familienunternehmen in ihrer internationalen Entwicklung unterstützen.»

Ein weiteres Ziel sei es, bestehende Family Offices in einzelnen Ländern zu ermutigen, sich zu einem nationalen Verband zusammen zu schliessen, falls ein solcher noch nicht existiert. Emanuele Giangreco Biancheri, Generalsekretär der IFFO und Leiter der Aussenbeziehungen der AIFO, kommentiert: «Die IFFO soll eine Anlaufstelle sein, an dem sich Family Offices und Familien über Themen austauschen können, die mit dem Management von immateriellem Kapital zu tun haben. Dazu zählen zum Beispiel Familienidentität, Familienerbschaft und die Ausrichtung zukünftiger Generationen, dem wohl wichtigsten Wert des Familienvermögens.»

Keine Exklusivität pro Land
François Mollat du Jourdin, Generalsekretär der AFFO und Mitgründer von MJ&Cie, einem Multi Family Office mit Sitz in Genf und Paris, sagt. «Es ist auch denkbar, dass die IFFO eigene Aktivitäten entwickelt, wie zum Beispiel eine internationale Studie über den Berufsstand der Family Offices: Stand und Entwicklung, Wachstum, aktuelle Trends; aber auch die internationale Erweiterung des AFFO-Barometers. Dieser ist eine Meinungsumfrage unter den Mitgliedern und Akteuren des Family-Office-Ökosystems in Bezug
auf Investitionen.» Jeder nationale Verband und jedes Family Office kann, mit Zustimmung des Vorstands, der IFFO beitreten. Dieser setzt sich derzeit aus je zwei Vertretern aus Frankreich und Italien und einem Vertreter aus England zusammen. Es wurde beschlossen, keine Exklusivität für nur einen Verband pro Land festzulegen. (IFFO/mc/hfu)


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