Bitcoin: Wie können Startups von Kryptowährungen als Zahlungsmittel profitieren?

Bitcoin
(Photo by Dmitry Moraine on Unsplash)

Genf – Kryptowährungen wie Bitcoin stellen nicht nur einen Wachstumsmarkt für Anleger dar, sondern bieten dank der ihnen zugrunde liegenden Blockchain-Technologie Unternehmen viele Möglichkeiten und Chancen. Auch in der Schweiz werden die digitalen Coins immer beliebter. Insbesondere für Startups ist es wichtig, dass diese die Signifikanz der Kryptowährungen erkennen.

Ein entscheidender Punkt hierbei: Die Kunden des eigenen Jungunternehmens so früh wie möglich mit Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Co. bezahlen zu lassen. Eine Analyse, weshalb sich Kryptowährungen als Zahlungsmittel für Startups lohnen.

Gründe für Krypto
Kryptowährungen sind vereinfacht gesagt digitale Münzen, die auf dem Prinzip der Kryptografie und der Blockchain-Technologie aufbauen. Die digitalen Coins sind komplex verschlüsselt und extrem fälschungssicher, was sie ebenso als Anlageform und in der Finanzwelt begehrt macht – und potenziell auch als Zahlungsmittel. Eine der grössten Hoffnungen der Anleger: Dass Kryptowährungen bald flächendeckend als Zahlungsmittel einsetzbar werden. Aufgrund der hohen Kurse mancher Kryptowährungen kaufen Anleger die Coins vermehrt nicht nur direkt, sondern spekulieren auch auf die Kursschwankungen der Kryptowährungen. Das geschieht beispielsweise beim CFD-Trading, bei dem die Münzen nicht physisch erworben werden müssen, Trader jedoch von Kursschwankungen profitieren können. 

Bitcoin als sicheres Zahlungsmittel
Gründer sollten daher aufhorchen: Viele Startups kämpfen damit, dass Kunden im Internet kleinen und jungen Unternehmen nur unzureichend vertrauen. Die Sachlage ist eindeutig – wer auf der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung ist, den Anbieter aber nicht zu Genüge kennt, scheut meist vor einem Kauf zurück. Insbesondere, wenn für den Bezahlvorgang Kontodaten offen gelegt oder Kreditkartennummern angegeben werden müssen. Kryptowährungen sind jedoch äusserst sicher und mit modernster Technologie verschlüsselt. Der Skepsis der Neukunden kann also entgegengewirkt werden, indem zum Beispiel Bitcoin als Zahlungsmethode angeboten wird. Denn die Nutzer wissen: Wo Kunden mit Kryptowährungen bezahlen können, ist die Zahlung sicher.

Die Unterstützung für Kryptowährungen kann einem Startup zudem einen grossen Image-Vorteil verschaffen. Gerade unter der jungen Generation gelten Kryptowährungen als modern und zeitgemäss. Dementsprechend werden diese Attribute auch auf das Unternehmen übertragen, welches die digitalen Münzen als Bezahlmethode anbietet.

Neue Kundenschicht
Und zuletzt kann auf diese Weise eine ganz neue Kundenschicht angesprochen werden, die sich hauptsächlich im Internet bewegt und Kreditkarten sowie Banküberweisungen als altmodisch empfindet. Gerade in grossen Städten ansässige Startups können davon profitieren, wenn die Kunden beim Spazieren in der Stadt Dienstleistungen und Produkte schnell und sicher mit Kryptowährungen per Smartphone bezahlen können. Dabei ist Bitcoin nicht die einzige Währung, die Potenzial hat: Coins wie Ethereum sind ebenso sicher. Und Münzen wie Cardano sind sogar speziell auf die Nutzung als Zahlungsmittel, insbesondere in Entwicklungsländern, zugeschnitten.

Kryptowährungen im Aufwind
Aktuell befinden sich Kryptowährungen im Aufwärtstrend und es gibt nicht nur für Startups eine grosse Zahl an Gründen, um die Coins als Zahlungsmittel bereitzustellen. So nimmt das Handelsvolumen mit den digitalen Münzen immer mehr zu und erst im Januar stieg der Bitcoin-Kurs auf den höchsten Stand seit Mitte November. Zudem werden in immer mehr Städten der westlichen Welt Geldautomaten aufgestellt, an denen die Kunden nicht Bargeld, sondern Bitcoins erwerben können. Dass Bitcoin ein grosses Potenzial hat, zeigten in der Vergangenheit bereits Unternehmen wie der Finanzdienstleister Bitcoin Suisse. Kryptowährungen als Zahlungsmittel gelten also nicht umsonst als einer der vielversprechendsten Wachstumsmärkte im Finanzsektor – das gilt insbesondere für Start-ups.

Fazit
Schweizer Startups sind innovativ und oft in den Bereichen Digitales und Internet unterwegs. Eine potente Möglichkeit, die eigene Rentabilität zu erhöhen, ist die Integration von Kryptowährungen in das Geschäftsmodell der eigenen Firma. Wer Kryptowährungen als Zahlungsmittel für Produkte und Dienstleistungen anbietet, profitiert insbesondere bei der jungen Generation von Kunden – und zudem auch als Unternehmer von der Sicherheit der Blockchain. Dabei ist nicht nur Bitcoin als Zahlungsmittel interessant: Coins wie Ethereum, Cardano und weitere bieten sich ebenfalls an. (ig/mc/hfu)

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