Montana Tech Components steigert Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr

Michael Tojner
Michael Tojner, CEO Montana Tech Components. (Foto: MTC)

Reinach – Die Industriegruppe Montana Tech Components hat im ersten Halbjahr 2020 den Umsatz markant gesteigert. Das gute Geschäft bei den Töchtern Varta und Aluflexpack sorgten trotz Corona-Pandemie für eine deutliche Ergebnissteigerung. Die dritte Division Aerospace litt hingegen deutlicher unter der Krise in der Flugzeug- und Autoindustrie.

Der Gruppenumsatz erhöhte sich um gut 32 Prozent auf 851,0 Millionen Euro und der operative Gewinn (EBITDA) um 43 Prozent auf 126,5 Millionen. Damit stieg die entsprechende Marge auf 14,9 von 13,7 Prozent vor Jahresfrist. Der Reingewinn hat sich auf 29,4 Millionen um rund 40 Prozent erhöht, wie die Gruppe am Dienstag mitteilte.

Die grösste Division, die Varta AG, setzte mit 390,7 Millionen Euro 158 Prozent mehr um als in der Vorjahresperiode. Diese Steigerung ist hauptsächlich auf die Übernahme der Varta Consumer Batteries zurückzuführen.

Die an der Schweizer Börse kotierte Aluflexpack steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr um 14 Prozent auf 115,5 Millionen Franken. Das Unternehmen profitierte von der starken Nachfrage nach Alu-Verpackungen bei Kaffee/Tee, Tiernahrung oder Molkereiprodukten.

Covid-19 trifft Division Aerospace im zweiten Quartal
Die dritte Division Aerospace mit ihren vier Einzelunternehmen hat jedoch unter Covid-19 und der Krise der Flugzeugbauer gelitten. Die UAC Gruppe habe im zweiten Quartal deutliche Umsatz- und Ergebnisrückgänge verbucht, heisst es hier, ohne detaillierte Zahlen zu nennen. Die neuen Produktionsstandorte in Rumänien und Vietnam würden verzögert hochgefahren. Eine Verbesserung beim Absatz sei erst für das vierte Quartal in Sicht.

Bei der Alu Menziken Gruppe seien die negativen Auswirkungen der Krise dagegen geringer gewesen als bei UAC und die Auslastung des neuen Werks in Rumänien sei in den ersten sechs Monaten verbessert worden. Hier wird mit einer weiteren leichten Verbesserung gegenüber dem Vorjahr gerechnet.

Bei Alpine Metal Tech konnten durch die Reisebeschränkungen nicht alle geplanten Auslieferungen durchgeführt werden. Speziell in der Automotive Sparte wird mit einer weiter verhaltenen Bestelltätigkeit gerechnet. Die Asta Gruppe sei trotz der zeitweisen temporären Werksschliessungen in China und in Indien weiterhin planmässig unterwegs. Auch für das zweite Halbjahr sei keine wesentliche Planabweichung in Sicht, schreibt Montana Tech.

In Bezug auf die ganze Gruppe erwartet das Management, dass die negativen Auswirkungen bei der Aerospace Division teilweise oder zur Gänze durch jene Divisionen kompensiert werden, die besser als budgetiert unterwegs sind. (awp/mc/ps)

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