Patrik Gisel (CEO Raiffeisen) zur Beteiligung an Avaloq

Patrik Gisel
Patrik Gisel, zurückgetretener Raiffeisen-CEO. (Foto: Raiffeisen)

Patrik Gisel, CEO Raiffeisen Schweiz (Foto: Raiffeisen).

Von Helmuth Fuchs

Moneycab: Herr Gisel, mit der 10%-Beteiligung an Avaloq binden Sie sich noch stärker an das Softwareunternehmen, mit dem Sie schon die gemeinsame Tochter Arizon betreiben. Welchen Gewinn sehen Sie für Raiffeisen in dieser Beteiligung, wie gross schätzen Sie das „Klumpenrisiko“, das Sie damit im Softwarebereich eingehen?

Patrik Gisel: Die Beteiligung unterstreicht die erfolgreich angelaufene Kooperation von Raiffeisen und Avaloq. Avaloq ist zurzeit ein sehr wichtiger Kooperationspartner von Raiffeisen. Mit der Beteiligung untermauern Raiffeisen und Avaloq das erfolgreich angelaufene Gemeinschaftsunternehmen „Arizon“, welches unsere Kernbankenlösung modernisiert und anschliessend betreiben wird.

„Mit der Beteiligung untermauern Raiffeisen und Avaloq das erfolgreich angelaufene Gemeinschaftsunternehmen Arizon“

Raiffeisen betreibt Software von unterschiedlichsten Herstellern. Der Entscheid, auf Avaloq als Kernbankenlösung zu setzten, ist 2014 gefällt worden. Der Entscheid fiel auf jenen Provider, der eine grosse Abdeckung der Geschäftsprozesse gewährleisten kann und gleichzeitig mit einem Kundenstamm von über 150 Banken sehr breit aufgestellt ist und somit bankfachlich auch einen Mehrwert bringen kann. Aus dem heutigen Aktieninvestment besteht keine erhöhte Abhängigkeit zu Avaloq.

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