Pictet steigert im Halbjahr wegen tieferer Kosten den Gewinn

Genf – Die Genfer Privatbank Pictet hat im ersten Halbjahr 2025 bei stabilen Erträgen etwas mehr verdient. Die verwalteten Vermögen gingen hingegen leicht zurück.
Der Geschäftsertrag verharrte im Berichtshalbjahr bei 1,57 Milliarden Franken, wie die Bankengruppe am Freitag mitteilte. Da die Kosten gleichzeitig um 2 Prozent auf 1,15 Milliarden sanken, kletterte der Reingewinn um 3 Prozent auf 331 Millionen Franken.
Eine «starke Kundendynamik und solide Investment-Performance» hätten sich positiv auf die Ergebnisse ausgewirkt, heisst es. Wegen des schwächeren US-Dollars sanken die verwalteten oder verwahrten Vermögen aber um 2 Prozent auf 711 Milliarden Franken per Mitte Jahr. Damit gehört das Institut laut eigenen Angaben weiterhin zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern Europas.
Die Kapitalausstattung sei zudem «sehr solide». So belief sich das Gesamtkapital per Mitte Jahr auf 3,3 Milliarden Franken, während die Gesamtkapitalquote mit 24,3 Prozent deutlich über dem von der Finma festgelegten Schwellenwert von 12 Prozent liegt.
Pictet ist an 31 Standorten tätig und beschäftigt weltweit über 5500 Mitarbeitende. (awp/mc/pg)