Postfinance verdient in ersten neun Monaten etwas weniger

Hansruedi Köng
Postfinance-Chef Hansruedi Köng. (Foto: Post)

Bern – Die Postfinance leidet weiterhin unter den anhaltenden Tiefzinsen und hat in den ersten neun Monaten des Jahres ein leicht tieferes Betriebsergebnis als im Vorjahr erzielt. Zudem hat die Bankentochter der Schweizerischen Post Vermögensabflüsse verzeichnet.

Insgesamt erwirtschaftete die Postfinance in den ersten neun Monaten des Jahres einen Betriebsertrag von 1,25 Milliarden Franken nach 1,32 Milliarden im Jahr davor, wie dem am Donnerstag publizierten Quartalsergebnis der Schweizer Post zu entnehmen ist. Unter dem Strich trug die Post-Finanzsparte noch mit einem Betriebsgewinn von 207 Millionen Franken zum Post-Ergebnis bei nach 218 Millionen im Vorjahr.

Die Postfinance musste zudem einen Kundenrückgang verzeichnen: Insgesamt zählte das Finanzinstitut im dritten Quartal noch 2,76 Millionen Kunden, rund 116’000 weniger als noch ein Jahr davor.

Auch Kundenvermögen gehen zurück
Auch die Kundenvermögen entwickelten sich rückläufig: Ende des dritten Quartals beliefen sich diese noch auf 117,5 Milliarden Franken. Damit flossen im laufenden Jahr Kundenvermögen in Höhe von 1,4 Milliarden Franken von der Postfinance ab.

Leicht zugenommen haben die in Zusammenarbeit mit Partnerbanken angebotenen Hypotheken, die um über 100 Millionen auf 5,9 Milliarden Franken zunahmen. Die Postfinance darf selbst keine Hypothekarkredite vergeben.

Die Mitarbeiterzahl legte derweil im Jahresverlauf minim zu. Insgesamt belief sich die Personenzahl Ende September auf 3’238 Vollzeitstellen, das waren 13 Stellen mehr als im vergangenen Jahr. (awp/mc/ps)

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