Schweizer Fondsmarkt wächst im Startquartal leicht
Zürich – Die Schweizer Asset-Management-Branche weist für das erster Quartal 2026 minim höhere Vermögen aus. Nach einem starken Jahresauftakt folgte im März mit dem Ausbruch des Iran-Kriegs eine abrupte Kehrtwende.
Die im Fondsmarkt verwalteten Vermögen stiegen im Startquartal leicht um 0,1 Prozent auf 1’742 Milliarden Franken, wie die Asset Management Association Switzerland (AMAS) am Dienstag mitteilte. Dabei seien dem Markt netto insgesamt Neugelder in Höhe von 17,7 Milliarden zugeflossen.
Den Aktienfonds flossen Neugelder von 12,0 Milliarden Franken zu, wovon immerhin 1,45 Milliarden im Monat März. Bei Obligationenfonds beliefen sich die Quartalszuflüsse auf 4,8 Milliarden und bei Anlagestrategiefonds auf knapp 1 Milliarde. Abflüsse von 586 Millionen Franken verbuchten demnach die Geldmarktfonds.
Der Ausbruch des Iran-Krieges und die folgenden Renditeverluste hätten den Investorinnen und Investoren einen Strich durch die Rechnung gemacht, schreibt die AMAS weiter. So hätten beispielsweise Aktienfonds im Durchschnitt 4,4 Prozent an Wert verloren.
UBS bleibt klar an der Spitze
Der Wettbewerb im Fondsmarkt zeigt weiterhin eine hohe Konzentration der Volumina von rund 74 Prozent bei den zehn grössten Anbietern. Die UBS steht mit einem Marktanteil von 36,7 Prozent weiter unangefochten an der Spitze, gefolgt von Swisscanto (11,1%), Blackrock (9,7%) und Pictet (5,7%).
Die Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar umfasst den Angaben zufolge alle Fonds schweizerischen Rechts sowie alle ausländischen Fonds, die in der Schweiz zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, inklusive ihrer institutionellen Anteilsklassen. Ausländische Fonds, die ausschliesslich qualifizierten Investoren vorbehalten sind, erfasst die Statistik nicht. (awp/mc/ps)