Standard & Poor’s bestätigt Bestnote für Zürcher Kantonalbank

Martin Scholl
ZKB-CEO Martin Scholl. (Foto: ZKB)

ZKB-CEO Martin Scholl. (Foto: ZKB)

Zürich – Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bestätigt das AAA-Rating der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Damit ist sie als einzige Schweizer Bank seitens S&P mit der Bestnote ausgezeichnet. S&P honoriert vor allem die breite Diversifikation sowie die operative Stabilität der Bank. Der Schweizer Bankensektor wurde dagegen von der Bestnote 1 auf 2 herabgestuft.

Die Zürcher Kantonalbank wurde erneut mit dem AAA-Rating von S&P ausgezeichnet. Sie konnte die Herabstufung des gesamten Schweizer Bankensektors (banking industry country risk assessment, BICRA) dank der Neubeurteilung der Geschäftsposition von «adequate» auf «strong» ausgleichen. Diese Einschätzung basiert auf der Diversifikation und der operativen Stabilität der Zürcher Kantonalbank, womit sie sich klar von ihren Mitbewerbern differenziert. Die Ratingagentur betont ferner die starke Position der Bank als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für die anderen Kantonalbanken, die führende Stellung im Konsortialgeschäft («syndicate lending») sowie den erheblichen Marktanteil im Kredit- sowie Passivgeschäft.

ZKB einzige Schweizer Bank mit AAA-Rating
Die Zürcher Kantonalbank ist die einzige Schweizer Bank, die von S&P mit der Bestnote ausgezeichnet wird.

Für den gesamten Schweizer Bankensektor ist die Ratingagentur im globalen Kontext nach wie vor optimistisch, auch wenn sie eine Herabstufung des BICRA von 1 auf 2 vorgenommen hat (Skala von 1 bis 10). Verantwortlich dafür seien hauptsächlich die steigenden Risiken, ausgelöst durch die hohen Immobilienpreise. Dabei sind insbesondere Banken betroffen, deren Geschäftstätigkeit sich auf das Schweizer Hypothekargeschäft konzentriert. (ZKB/mc/ps)

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