Swatch reicht Klage gegen UBS ein

Nick Hayek

Swatch-CEO Nick Hayek.

Zürich – Der Uhrenkonzern Swatch hat einem Pressebericht zufolge Klage gegen die Grossbank UBS wegen Verletzung des Bankgeheimnisses eingereicht. Dies habe Swatch-Sprecherin Béatrice Howald bestätigt, schreibt der «Tagesanzeiger» (TA, Ausgabe vom 12. Mai). Die bei der Zürcher Staatsanwaltschaft eingereichte Strafanzeige richte sich sowohl gegen die Bank als auch gegen unbekannt. Den Grund für die Klage, die bereits im Januar eingereicht worden sei, wollte Swatch nicht genauer ausführen.

Laut Hinweisen aus Anwaltskreisen, die der Zeitung vorliegen, habe die UBS möglicherweise Kundendaten von Swatch an Aussenstehende weitergegeben, so die Zeitung weiter. So soll Swatch im Rahmen des schwelenden Rechtsstreits bei einem externen Gutachter eine Expertise in Auftrag gegeben haben. Dabei sollen Bankkundendaten der Swatch ohne deren Wissen oder Bewilligung in die Hände dieses Experten gelangt sein, schreibt der TA. Weder Swatch noch die UBS wollten sich weiter zu dem Fall äussern.

Vor mehr als einem Jahr hatte Swatch Klage gegen die UBS wegen Anlageverlusten eingereicht. Der Uhrenkonzern warf der Bank vor, ihm Verluste mit «Absolute-Return-Produkten» verursacht zu haben. (awp/mc/ps)

 

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