Syz-Gruppe rückt 2021 in die Gewinnzone vor

Eric Syz
Eric Syz, CEO der Genfer Bankengruppe Syz & Co. (Foto: Syz)

Genf – Die Genfer Bankengruppe Syz & Co hat im Geschäftsjahr 2021 nach zwei Jahren mit roten Zahlen wieder einen Gewinn erzielt. Nach abgeschlossener Transformation sei die Gruppe in allen Geschäftsbereichen gewachsen und profitabel, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Die Syz-Gruppe schrieb einen Reingewinn von 1,3 Millionen Franken, nachdem für 2020 ein Verlust von 8,2 Millionen ausgewiesen werden musste. Damals hatte die Gruppe unter den Auswirkungen der Neuausrichtung ihres Geschäfts und insbesondere dem Verkauf der Oyster-Fondspalette gelitten.

Verwaltete Vermögen steigen auf 27,6 Mrd Franken
Die verwalteten Vermögen kletterten im Berichtsjahr um 6 Prozent auf 27,6 Milliarden Franken. Dabei seien rund eine Milliarde an Vermögen durch die Übernahme des Zürcher Vermögensverwalters BHA Partners dazugekommen, heisst es.

Die Gruppe habe derweil ein «leichtes» organisches Volumenwachstum erreicht, sagte CEO Eric Syz im Gespräch mit AWP. Die Neuausrichtung des Geschäfts mit einer ehrgeizigen, langfristigen Vision und der Schaffung von Wert auf allen Ebenen zahle sich aus. Die Gesamteinnahmen seien um 4,3 Prozent gestiegen.

Tier 1 bei 23,8 Prozent
Mit Blick auf die Kapitalausstattung betrug die Kernkapitalquote (Tier 1) 23,8 Prozent. Das sei mehr als doppelt so hoch wie gesetzlich für ein Institut in dieser Grösse gefordert, heisst es.

Seit Beginn des neuen Jahres sei die Nettoneugeldentwicklung positiv, sagte Eric Syz weiter. Derweil mache das Geschäft in Russland und der Ukraine nur einen kleinen Anteil an den gesamten Aktivitäten der Bank aus. Und der BHA-Kauf sei nur ein erster Zukauf, weitere sollen folgen. (awp/mc/pg)

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