UBS plant Rückkauf ausstehender Anleihen

Sergio Ermotti

UBS-CEO Sergio Ermotti.

Zürich / Basel – Die UBS unterbreitet ein Angebot zum Barrückkauf von fünf nachrangigen, auf Schweizer Franken, Euro oder britische Pfund lautenden Anleihen und sechs nicht nachrangigen unbesicherten, auf Schweizer Franken, Euro, italienische Lire oder britische Pfund lautenden Anleihen mit einem Kapitalwert von insgesamt höchstens EUR 1,75 Milliarden oder rund CHF 2,15 Milliarden. Dies gelte unter Vorbehalt einer Erhöhung oder Senkung und sonstiger in den Kaufangeboten dargelegten Konditionen, schreibt die Grossbank in einer Mitteilung vom Montag.

Die vom Angebot betroffenen nachrangigen Anleihen zählen gemäss den aktuell geltenden, stufenweise umzusetzenden Basel-III-Regeln als Tier-2-Kapital. Auf Basis der vollständig umgesetzten Basel-III-Regeln sind sie jedoch nicht als Tier-2-Kapital anrechenbar. Diese Transaktion entspreche dem Ansatz, die Bilanz und den künftigen Zinsaufwand proaktiv zu reduzieren und gleichzeitig unsere solide Liquiditäts-, Finanzierungs- und Kapitalposition aufrecht zu erhalten.

Kleiner Verlust erwartet
Die UBS erwartet, dass diese Transaktion die Basel-III-Gesamtkapitalquote auf stufenweise umgesetzter Basis um zirka 0,2% – 0,5% reduzieren wird. Als Folge dieser Transaktion rechnet die UBS mit einem kleinen Verlust, gehen aber davon aus, dass dieser durch die Verminderung des künftigen Zinsaufwands kurzfristig aufgefangen werden kann. Der Rückkauf der Tier-2-Anleihen wird die CET1-Quote nicht beeinträchtigen, doch könnte der mit der Transaktion verbundene erwartete Verlust einen geringfügigen Einfluss darauf haben.

Die Angebotsperiode endet am 13. Dezember 2013. Die Bedingungen für eine mögliche Verlängerung, Neueröffnung oder vorherige Beendigung der Frist sind den Kaufangeboten zu entnehmen. (UBS/mc/ps)

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