US-Versicherer AIG rutscht tiefer in die roten Zahlen

Peter Hancock
Peter D. Hancock, zurückgetretener AIG-Konzernchef.

Bangalore – Der grösste US-Versicherer AIG ist im vierten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich habe ein Minus von 3,04 Milliarden Dollar gestanden nach einem Verlust von 1,84 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit.

AIG führte den Fehlbetrag unter anderem auf eine Sonderbelastung von 5,6 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit Rückstellungen für Schäden zurück. Im nachbörslichen Handel gab die AIG-Aktie rund zwei Prozent nach.

AIG war einst der grösste Versicherer der Welt. Nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers 2008 geriet auch AIG in Schieflage und wurde von der US-Regierung mit 182 Milliarden Dollar an Steuergeldern vor dem Aus gerettet. Das Geld hat das Unternehmen inzwischen zurückgezahlt.

Investor Icahn fordert Aufspaltung
Der für sein aggressives Finanzgebaren bekannte Investor Carl Icahn fordert, dass der Konzern in drei getrennte Bereiche zerlegt werden soll. Icahn zählt zu den grössten Aktionären von AIG. (awp/mc/ps)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.