Valartis: Reingewinn geht wegen Sonderfaktoren zurück

Gustav Stenbolt
Gustav Stenbolt, VRP Valartis Group. (Foto: Valartis)

Gustav Stenbolt, CEO Valartis Group. (Foto: Valartis)

Zürich – Die Valartis Gruppe weist für das Jahr 2013 ein Konzernergebnis von noch 5,7 Mio CHF aus, nach 10,2 Mio im Vorjahr. Davon entfallen 2,5 (VJ 6,7) Mio auf die Aktionäre. Der Bankengruppe schreibt den Rückgang in einer Mitteilung vom Dienstag einmaligen Sonderfaktoren für den 2014 geplanten Verkauf des Schweizer Vermögensverwaltungsgeschäfts (Valartis Bank Schweiz) zu.

Das Konzernergebnis aus weitergeführten Geschäftsbereichen wurde mit 18,5 Mio CHF mehr als verdoppelt, dies dank des Verkaufs eines Teiles des Obligationenportfolios. Die nicht weitergeführten Bereiche schrieben derweil einen Verlust von 12,8 Mio. Angaben zu einer möglicherweise ausbezahlten Dividende werden nicht gemacht.

Ertrag um 13 % gesteigert
Die Gruppe konnte den Ertrag um knapp 13% auf 79,6 Mio CHF erhöhen. Der Geschäftsaufwand nahm dagegen lediglich um 3,2% auf 50,2 Mio zu. Damit resultierte ein um 36% höherer Bruttogewinn von 27,6 Mio CHF.

Der Netto-Neugeldzufluss der Gruppe sackte auf 242 Mio von 929 Mio CHF ab, im weitergeführten Geschäft waren es plus 438 Mio CHF. Die verwalteten Vermögen verbesserten sich per Ende 2013 auf 7,96 Mrd CHF nach 7,80 Mrd per Ende 2012. Auf die weitergeführten Geschäfte entfielen 6,03 Mrd.

Ausgliederung der Valartis Bank Schweiz im Jahresverlauf
Die Bankengruppe geht ferner davon aus, dass die eingeleitete Ausgliederung der Valartis Bank Schweiz im Verlauf des Jahres 2014 «im Sinne einer bestmöglichen Lösung für Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter» abgeschlossen werden kann. Für den Jahresabschluss 2013 kämen daher die IFRS-Vorgaben für nicht-weitergeführte Geschäftsbereiche zur Anwendung. (awp/mc/pg)

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