Visa profitiert von Kauffreude der Kunden

Charlie Scharf
Charlie Scharf, ehemaliger CEO Visa Inc.

Charlie Scharf, CEO Visa Inc.

Foster City – Die anhaltende Kauflust der Kundschaft beflügelt den Kreditkarten-Anbieter Visa. Der Rivale von Mastercard und American Express konnte in seinem zweiten Geschäftsquartal seinen Gewinn um 26 Prozent auf unter dem Strich 1,6 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro) steigern, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Zu dem Sprung trug auch eine geringere Steuerquote bei.

Visa wickelte von Januar bis März Zahlungen über 1,1 Billionen Dollar ab, was ein Zuwachs von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war. Visa verdient vor allem an den Gebühren, die Händler für die Nutzung des Dienstes berappen müssen. Visa vergibt im Gegensatz zu American Express dabei nicht den eigentlichen Kredit. Das machen zumeist Banken, die die Karten ausgeben.

Amerikaner greifen ungerne zum Bargeld
Nicht einmal die Diebstähle von Kreditkarten-Daten etwa bei der US-Warenhauskette Target konnte den Durchmarsch des elektronischen Zahlens stoppen. Vor allem Amerikaner greifen ungerne zum Bargeld. American Express hatte bereits über ein gutes Geschäft berichtet. Mastercard will seine Zahlen in der kommenden Woche vorlegen. (awp/mc/ps)

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