ZKB Weekly KMU Portrait: Rapid Holding

Rolf Schaffner
Rapid-CEO Rolf Schaffner. (Foto: zvg)

Weitere operative Erfolge dank Innovationen

Zürich – Das Kerngeschäft der Rapid Holding AG ist die Herstellung von Rapid-Einachsgeräten für die Landwirtschaft und Kommunaltechnik. Zudem wird das Vertriebsnetz als Schweizer Generalimporteur für Traktoren und Spezialfahrzeuge genutzt. Im Geschäftsbereich Engineering setzt Rapid ihr Know-how und ihren Maschinenpark ein, um Entwicklungs- und Fertigungsaufträge für Industriekunden zu bearbeiten. Die Gesellschaft beschäftigt 125 Mitarbeiter.

Halbjahresbericht 2017: Die Rapid-Gruppe konnte aufgrund der Einführung neuer Produkte den Nettoumsatz um 15.35% erhöhen auf CHF 23.3 Mio. Dank der Optimierung der Prozesse konnte das Betriebsergebnis von CHF 1.0 Mio. auf CHF 2.1 Mio. überproportional gesteigert werden. Im Kerngeschäft Einachsgeräte konnte der Umsatz mit CHF 17.8 Mio. gegenüber der Vorjahresperiode (CHF 14.3 Mio.) deutlich gesteigert werden. In der Schweiz wurde die Nachfrage nach Neugeräten um 25% und für den Export um 30% gesteigert. Im Kerngeschäft Einachsgeräte expandierte der Umsatz mit CHF 17.8 Mio. gegenüber der Vorjahresperiode (CHF 14.3 Mio.) deutlich. Die Verkäufe in der Handelssparte Traktoren und Spezialfahrzeuge haben gegenüber der Vorjahresperiode nochmals markant abgenommen (Umsatz CHF 2.9 Mio., Vorjahresperiode CHF 3.4 Mio.). Der Trend zu weniger oder günstigeren Rasentraktoren hat sich fortgesetzt. Gleichzeitig ist der Verkauf von kompakten, universell einsetzbaren Kehrmaschinen klar zurückgegangen. Die Fokussierung in der Fertigung auf die Technologien Zerspanen und Rührreibschweissen (FSW) hat im vergangenen Geschäftsjahr zu einem Umsatzrückgang geführt. Dieses Jahr erfolgte die erwartete Trendwende, der Umsatz konnte im 1. Semester gegenüber der Vorjahresperiode um 5% auf CHF 2.7 Mio. gesteigert werden. (Quelle Halbjahresbericht)

Ausblick: Grundsätzlich stimmt das starke 1. Halbjahr im Kerngeschäft Einachsgeräte positiv. Das 2. Halbjahr wird aber aufgrund der Saisonalität in der Landwirtschaft schwächer sein. In der Sparte Traktoren und Spezialfahrzeuge wird der Rückstand aus der ersten Jahreshälfte trotz einer leichten Belebung im Nachgang der Kommunalmesse Suisse Public nicht aufzuholen sein. Im Geschäftsbereich Contract Manufacturing bildet der erfreulich hohe Auftragsbestand die Basis für eine positive Weiterentwicklung. (Quelle Halbjahresbericht)

Fazit: Die Rapid-Gruppe ist mit dem ausgewiesenen Halbjahresresultat auf gutem Weg, die gesteckten Jahresziele zu erreichen. Sowohl der Umsatz als auch die Margen konnten in den ersten 6 Monaten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Seit Jahresbeginn stieg der Aktienkurs um 16%, dennoch liegt die Bewertung im unteren Bereich des Sektors. Dies gilt auch im direkten Vergleich mit Bucher Industries. Der Kursanstieg dürfte, neben dem operativen Erfolg, eine Folge der hohen Dividendenausschüttung sein. Aufgrund der hohen Cashbestände (Liegenschaftenverkauf) dürfen die Aktionäre weiter auf Dividendenauszahlung von CHF 50 hoffen. Dies dauert im besten Fall noch bis ins Jahr 2021. Falls die am Markt zurückgekauften 8500 Aktien ebenfalls als Stockdividende verwendet werden, kann die Ausschüttungsfrist verlängert werden. (ZKB/mc)

Rapid Holding
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