Ausserbörslicher Handel ZKB KW 48: Höheres Gesamtvolumen – weniger Transaktionen

Ausserbörslicher Handel ZKB KW 48: Höheres Gesamtvolumen – weniger Transaktionen

Marktbericht

Zürich – Der ausserbörsliche Aktienhandel der Zürcher Kantonalbank hat auch in der vergangenen Woche keine grossen Stricke zerrissen. Obwohl das Gesamtvolumen um 19 Prozent auf 721’000 Franken gesteigert werden konnte, kam es zu nur 35 Transaktionen nach 47 in der Vorwoche. Der ZKB eKMU-X Index notierte marginal tiefer auf 894,34 Punkten.

WWZ führten die kurze Liste der Gewinner an und schloss mit 1387 Franken um 3,7 Prozent höher als in der Vorwoche. Pilatus-Bahnen legten um 1,9 Prozent zu.

Länger fiel die Aufstellung bei den Verlierern aus. An erster Stelle rangierten die selten gehandelten Schauspielhaus Zürich mit einem Abschlag von fast 29 Prozent. Danach folgten Repower (-2,2%), sitEX Properties (-1,7%), NZZ (-1,1%) sowie acrevis Bank (-0,9%).

acrevis Bank war wie schon in der Vorwoche der am aktivsten gehandelte Wert: In sechs Abschlüssen resultierte ein Volumen von 221’000 Franken. Daneben lagen auch Welinvest mit 130’000 Franken sowie sitEX Properties mit 101’000 Franken über der 100’000-Franken-Umsatzschwelle.

Ebenfalls sechs Transaktionen verzeichneten Repower, gefolgt von NZZ mit fünf und sitEX Properties mit 3 Abschlüssen.

Unternehmensnachrichten

Die Zürcher Landbank (ZLB) legt die operative Leitung in neue Hände. Jürg Randegger ist per April 2022 zum neuen Direktor ernannt worden. Er folgt auf Hans-Ulrich Stucki, der nach sieben Jahren Tätigkeit bei der Bank zu diesem Zeitpunkt in Pension geht.

Der 44jährige Jürg Randegger war zuletzt bei der Bank Vontobel als Leiter Privatkunden tätig, wie die ZLB am Mittwoch mitteilte. Davor führte er ein eigenes KMU und war mehrere Jahre in der Unternehmensberatung tätig (awp)

Die Cham Group kommt mit der Entwicklung des Papieri-Areals einen weiteren Schritt vorwärts. Die Baubewilligung für zwei Wohnhochhäuser auf dem Areal im Rahmen der zweiten Bauetappe seien erteilt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Der Baubeginn soll in den nächsten Tagen erfolgen. Bereits unterzeichnet sei zudem ein Vertrag mit der Betreiberin einer Kindertagesstätte für das Erdgeschoss im Haus 1. Insgesamt verläuft der Baufortschritt auf dem Papieri-Areal laut der Mitteilung nach Plan (awp)

Der Verwaltungsrat der Axpo-Tochter Centralschweizerische Kraftwerke (CKW) hat den Baukredit für das Kleinwasserkraftwerk Waldemme in Flühli genehmigt. Im Frühjahr des kommenden Jahres wird mit dem Bau begonnen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt.

Bei dem Projekt handele es sich nach eigenen Angaben um das aktuell grösste Wasserkraftprojekt im Kanton Luzern. Die Investitionen belaufen sich auf eine Summe von 12,4 Millionen Franken. Ab 2023 soll das Kraftwerk grünen Strom liefern.

Das Kraftwerk soll den Ausbau der Photovoltaik im Kanton Luzern unterstützen, indem es in der Nacht und im Winter verlässlich Strom liefert. Die Leistung liegt bei 1,4 Megawatt, was laut Mitteilung dem Jahresverbrauch von 1500 Vierpersonen-Haushalten entspricht.

Neben der Stromproduktion leistet das Kraftwerk auch einen Beitrag für die ökologische Aufwertung der Waldemme. Ein stark verbauter Abschnitt des Flusses werde im Zuge des Projekts wieder fischgängig gemacht (awp)

Die Stromproduktion und der Stromabsatz der EWA-Energie Uri-Gruppe sind im Geschäftsjahr 2020/21 erneut in die Höhe geklettert. Der Ausbau der Wasserkraft hat sich nach Angaben des Unternehmens vom Freitag gelohnt.

Der Stromabsatz stieg vom 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021 von 589 auf 630 Gigawattstunden (GWh). Die Stromproduktion wurde von 301 auf 319 GWh erhöht. Die Anlagen hätten zu 99 Prozent zur Verfügung gestanden, teilte EWA-Energie Uri mit. Zudem sei im Geschäftsjahr das Kraftwerk Erstfeldertal in Betrieb gegangen.

Zurzeit ist das Kraftwerk Palanggenbach im Bau. Die Steigerung der Stromproduktion helfe, auf dem stark schwankenden internationalen Energiemarkt eine gewisse Unabhängigkeit zu bewahren, teilte EWA-Energie Uri mit. In den letzten zehn Jahren hat das Energieunternehmen nach eigenen Angaben die Stromproduktion um 117 GWh ausgebaut.

Auch finanziell geht es bei EWA-Energie Uri nach oben. Der Umsatz stieg von 101,7 auf 108,2 Millionen Franken. Der Gewinn konnte von 5,7 auf 5,9 Millionen Franken erhöht werden. Das Unternehmen investierte im letzten Geschäftsjahr 26,6 Millionen Franken (2019/20: 32,6 Millionen Franken).

EWA-Energie Uri ist auch am Bau des zweiten Gotthardstrassentunnels beteiligt. Das Unternehmen sei auf der Nordseite für die Baustromlieferung zuständig. Die Bauarbeiten verbrauchten insgesamt 650 GWh Strom, was dem Jahresbedarf von 150’000 Haushaltungen entspreche (awp)

Bei der Metall Zug Gruppe kommt es zu zwei gewichtigen Abgängen im Verwaltungsrat. So werden sich an der kommenden Generalversammlung Heinz Buhofer und Peter Terwiesch nicht mehr zur Wiederwahl stellen, wie die Gruppe am Montag mitteilte. Ueber die Anträge zur künftigen Besetzung des Verwaltungsrats werde zu gegebener Zeit informiert.

Heinz Buhofer vertritt im Verwaltungsrat seit 1997 die Interessen der Familie Buhofer, die den letzten Angaben zufolge, einen Anteil von 67.5 Prozent an Metall Zug hält. Zwischen 2002 und 2008 amtierte er als CEO und von 2013 bis 2019 präsidierte er den Verwaltungsrat. Mit dem Erreichen des Pensionsalters werde er nicht mehr zur Wiederwahl antreten, so die Meldung.

Neben Buhofer wird auch ABB-Konzernleitungsmitglied Peter Terwiesch aus dem Gremium ausscheiden. Er ist den Angaben zufolge seit 2010 VR-Mitglied und wurde für 2022 zur Zuwahl in den Verwaltungsrat der Hilti Group vorgeschlagen (awp)

Opernhaus Zürich – Matthias Schulz ist vom Präsidenten des Verwaltungsrates der Opernhaus Zürich AG, Markus Notter, als neuer Intendant des Opernhauses Zürich vorgestellt worden. Der 44-Jährige tritt die Nachfolge von Andreas Homoki an, der das Haus seit 2012 leitet und auf eigenen Wunsch 2025 den Posten niederlegt. Matthias Schulz, derzeitiger Intendant der Berliner Staatsoper Unter den Linden, tritt sein Amt in Zürich mit dem Beginn der Saison 2025/26 am 1. August 2025 an. Im Sinne der Kontinuität wird der gebürtige Bayer ab dem 1. August 2024 für eine organische Übergabe und Einarbeitung zur Verfügung stehen (moneycab.com)

Ausblick

Die laufende Woche dürfte in ähnlich ruhigen Bahnen verlaufen, sofern keine überraschenden Neuigkeiten bekannt werden. (ZKB/mc/ps)


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