Ausserbörslicher Handel ZKB KW 50: Volumen vervierfacht

Ausserbörslicher Handel ZKB KW 50: Volumen vervierfacht

Marktbericht

Zürich – Das Volumen im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank hat sich in der vergangenen Woche dank eines grossen Abschlusses praktisch vervierfacht auf 2,9 Millionen von 751’000 Franken. Die Anzahl der Abschlüsse blieb dagegen stabil mit 54 nach 55 in der Vorwoche. Der ZKB eKMU-X Index notierte derweil um 0,2 Prozent tiefer auf 890,83 Punkten.

Im Rampenlicht standen einmal mehr NZZ. Mit bezahlten Kursen zwischen 6450 und 6900 Franken kam es insgesamt zu 14 Abschlüssen. Es resultierte ein Gesamtvolumen von 2,4 Millionen Franken und ein Kursgewinn von 1,2 Prozent. NZZ war damit der einzige Gewinner der vergangenen Handelswoche.

Die Verliererseite wurde vom Vorwochengewinner CKW angeführt (-1,8%). Ebenfalls tiefer notierten Espace Real Estate (-0,5%) sowie die Energiewerte WWZ (-0,2%) und Energie Zürichsee Linth (-0,1%).

Ausser NZZ erreichte nur noch WWZ mit 100’800 Franken ein Volumen über der Schwelle von 100’000 Franken. Ausser den vierzehn Trades der NZZ sind die je sieben Abschlüsse von WWZ und Parkhotel Giessbach erwähnenswert.

Unternehmensnachrichten

acrevis Bank übernimmt Portfolio Management für Glarner Regionalbank – Seit diesem Dezember stellt die acrevis Bank AG mit Sitz in St.Gallen und Niederlassungen vom Bodensee bis zum Zürichsee ihre Kompetenzen im Portfolio Management der Glarner Regionalbank zur Verfügung. Die Glarner Regionalbank vertraut damit neu bei ihren Investmententscheiden auf das erfolgreiche Anlagemodell acrevis spektrum.

Die Zusammenarbeit der zwei Ostschweizer Regionalbanken, welche beide dem ESPRIT-Banken-Netzwerk angehören, ist in ihrer Form neuartig und zukunftsträchtig. Aufgrund der Übernahme des Portfolio Managements durch die acrevis Bank AG profitieren Kundinnen und Kunden der Glarner Regionalbank ab sofort vom einzigartigen Anlagemodell acrevis spektrum.

Zudem erhalten sie Zugang zu denselben Musterportfolios und Investitionsquoten wie die acrevis Kundschaft. Dabei werden sämtliche getätigten Anlagen einer dreidimensionalen Analyse ‒ fundamental, verhaltensbezogen und technisch ‒ unterzogen. Mit dieser exklusiven Methodik hebt sich acrevis spektrum deutlich von herkömmlichen Modellen ab. Seit seiner Einführung vor knapp sechs Jahren erzielt acrevis spektrum eine überdurchschnittliche Performance in der Vermögensverwaltung. Verantwortlich für die strategische und taktische Vermögensallokation innerhalb der acrevis Anlagewelt, welche auch acrevis spektrum beinhaltet, ist das Anlagekomitee, bestehend aus Anlagespezialisten der acrevis Bank und den beiden herausragenden Finanzexperten Prof. Dr. Thorsten Hens und Alfons Cortés. Das Investment Center der acrevis Bank kümmert sich schliesslich anhand der Titelselektion um die Umsetzung dieser Strategien in den jeweiligen Kundenportfolios (Medienmitteilung)

sitEX Properties Holding – Interview mit Beat Kähli, CEO zum Halbjahresergebnis 2021 und zur Strategie der sitEX in Florida und in der Schweiz (moneycab)

Die Montreux Berner Oberland Bahn (MOB) und die Thurgauer Firma Stadler Rail haben einen Vertrag über den Kauf von vier Panorama-Niederflurwagen unterzeichnet. Diese werden über variable Drehgestelle verfügen und Teil des Goldenpass Express sein.

Eingesetzt werden die neuen Niederflurwagen auf der neuen Strecke zwischen Montreux VD und Interlaken BE, die am 11. Dezember 2022 in Betrieb gehen soll. Dank seines revolutionären variablen Drehgestells werde der Goldenpass Express in wenigen Sekunden von der BLS-Normalspur zwischen Interlaken und Zweisimmen auf die MOB-Meterspur zwischen Zweisimmen und Montreux wechseln können, teilten die MOB und Stadler Rail am Donnerstag mit.

Mit dieser Weltpremiere könne der im 19. Jahrhundert entstandene Traum Wirklichkeit werden, die Genfer See Region mit der Brienzer und Thuner See Region direkt zu verbinden. Personen mit eingeschränkter Mobilität könnten zudem einfacher reisen und die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes würden vollumfänglich erfüllt.

Die Investitionen in der Höhe von rund zwölf Millionen Franken werden von der MOB mit Unterstützung der Kantone Bern, Waadt und Freiburg sowie der Eidgenossenschaft finanziert. Die Auslieferung wird gestaffelt zwischen Ende 2023 und Anfang 2024 erfolgen. (awp)

Die Immobilienfirma Plazza erwartet für das zu Ende gehende Jahr ein gutes Ergebnis. Das operative Betriebsergebnis dürfte mindestens auf Vorjahreshöhe und der Neubewertungserfolg gar über dem Vorjahreswert zu liegen kommen, teilte die Immobilienfirma am Freitag mit.

Der Fokus auf Wohnen im mittleren Preissegment an zentrumsnahen Lagen erweise sich als Garant für Stabilität. Plazza verzeichne für das Gesamtjahr 2021 eine stabile operative Geschäftsentwicklung und gehe daher von einem operativen Betriebsergebnis zumindest auf Vorjahresniveau von rund 20 Millionen Franken aus.

Zudem werde 2021 ein nochmals höherer Erfolg aus Neubewertungen von mehr als 70 Millionen Franken (VJ 62 Mio) erwartet. Plazza begründet dies mit den anhaltenden Zins- und Marktentwicklungen, die zu einer Reduktion der Diskontierungssätze geführt hätten. Dieser Trend habe sich schon in der ersten Jahreshälfte positiv auf den Gewinn von Plazza ausgewirkt und in der zweiten Jahreshälfte angehalten.

Die detaillierten Ergebnisse werden mit dem Geschäftsbericht für 2021 am 9. März 2022 veröffentlicht, wie Plazza weiter schreibt. (awp)

Bei der zur Immobiliengruppe Zug Estates gehörenden Hotelbusiness Zug AG (HBZ) kommt es zu einem Führungswechsel. Irene Gangwisch wird als neue Direktorin der HBZ die operative Leitung des Parkhotel Zug sowie des City Garden Hotels übernehmen.

Sie übernimmt den Posten von Stefan Gareis. Der langjährige Leiter habe sich bereits im September dafür entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen und werde die Leitung der HBZ per Ende Januar 2022 abgeben, schreibt die Immobilienfirma in einer Mitteilung vom Montag.

Die 49-jährige Gangwisch verfüge über fundierte und umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie und sei während der letzten drei Jahre als General Managerin für die Führung des traditionsreichen 4-Sterne-Sorell-Hotels Zürichberg verantwortlich gewesen. (awp)

Der Energiekonzern Repower erweitert seine Geschäftsleitung mit zwei neuen Mitgliedern. Die Aufgaben des «Chief Operating Officer» werden ab dem Sommer 2022 von zwei Personen erledigt.

Für den Geschäftsbereich «Produktion & Netz» kommt «spätestens am 1. Juli 2022» Michael Roth, wie die Bündner Gesellschaft am Montag mitteilte. Den Geschäftsbereich «Trading & IT» wird zudem Dario Castagnoli ab dem 1. Juni führen.

Roth verfüge über 18 Jahre Erfahrung in der Energiebranche, heisst es. Seit 2013 ist er Direktor der Engadiner Kraftwerke. Ausserdem ist er Geschäftsführer des Gemeinschaftskraftwerks Inn, einem neuen Laufwasserkraftwerk im Grenzgebiet Schweiz/Österreich. Zuvor war Roth als «Head of Production & Trading» beim Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) tätig.

Castagnoli arbeite derweil seit 20 Jahren in der Energiebranche. Seit 2015 ist er Geschäftsleitungsmitglied beim international tätigen Energieunternehmen Nexus Energia. Zuvor war Castagnoli unter anderem bei Vattenfall Energy Trading und bei RWE Supply & Trading tätig und hat fast sechs Jahre bei ABB in Baden gearbeitet.

Im Herbst 2021 hatte der damalige Chief Operating Officer Samuel Bontadelli Repower verlassen. Er wollte nach 18 Jahren bei Repower eine neue berufliche Herausforderung annehmen. (awp)

Ausblick

Nachdem nun die Weihnachtsferien begonnen haben, erwarten wir weder von der Nachrichtenfront noch aus dem Handel grosse Impulse.

In eigener Sache:

Dies ist der letzte Wochenbericht der Zürcher Kantonalbank. Wie Sie bereits der Presse entnommen haben, wird unsere Handelsplattform «eKMU-X» per Ende Jahr eingestellt. Ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse, dass Sie uns in den letzten Jahren entgegengebracht haben.

Wir wünschen Ihnen schöne Festtage und einen guten Rutsch ins 2022. (ZKB/mc/ps)


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