AMS erwartet im Q4 weniger Umsatz und höhere EBIT-Marge

Kirk S. Laney

Kirk S. Laney, CEO Austriamicrosystems. (Foto: AMS)

Unterpremstätten – Der Halbleiterhersteller Austriamicrosystems (AMS) gibt für das vierte Quartal eine Umsatzwarnung heraus, rechnet aber mit einer besseren operativen (EBIT-)Marge. Zudem soll sich die positive Dynamik bei neuen Smartphone-Sensoranwendungen im ersten Quartal 2014 positiv auswirken, verglichen mit den bisherigen Erwartungen, wie AMS am Dienstag mitteilt.

Der Umsatz dürfte im vierten Quartal rund 5 Mio EUR unter den Erwartungen ausfallen. Grund für die veränderte Umsatzerwartung seien kürzlich eingetretene Verzögerungen im Lageraufbau innerhalb der Lieferkette eines Kunden im Consumer-Bereich, heisst es. Diese sei durch die Verschiebung der Vorproduktion für eine neue Consumer-Plattform durch einen Kunden vom vierten Quartal 2013 ins erste Quartal 2014 zusätzlich beeinflusst worden. Bisher hatte das Unternehmen mit einem «deutlichen Umsatzanstieg sowohl sequentiell als auch im Jahresvergleich mit Umsätzen von 108-114 Mio EUR» gerechnet, wie AMS anlässlich der Zahlen zum dritten Quartal sagte.

Weiterer Anstieg der Profitabilität erwartet
Damals stellte die Gesellschaft einen «weiteren Anstieg der Profitabilität» sowie «eine nochmalige Erhöhung der EBIT-Marge von mehr als 100 Basispunkte gegenüber dem Vorquartal» in Aussicht. Neu rechnet AMS mit einer Verbesserung der EBIT-Marge um 200 Basispunkte.

Im kommenden Jahr erwartet AMS zudem bedeutende Geschäftserfolge im Bereich Gestenerkennung für Smartphone-Anwendungen in Asien. Aufgrund des starken Kundeninteresses gehe man davon aus, dass Produkte zur Gestenerkennung bereits im ersten Quartal 2014 Serienproduktionsmengen erreichen werden, so AMS. Als Folge dieser Entwicklungen erwartet das Unternehmen einen positiven Start ins neue Geschäftsjahr.

Wireless und Smartphone-Sensorlösungen sollen Wachstum tragen
Im neuen Jahr rechnet AMS mit einem deutlichen Wachstum bei Umsatz und Ergebnis, wobei das erwartete Wachstum besonders von Wireless und Smartphone-Sensorlösungen getragen sein soll. Die zuvor erwähnten neuen Smartphone-Lösungen würden dabei zusätzliche Umsatzpotentiale für 2014 über die bisherigen Managementerwartungen hinaus schaffen. (awp/mc/pg)

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