Biogen mit Gewinnrückgang – Einmalkosten belasten

George A. Scangos

George A. Scangos, CEO Biogen Idec.

Weston – Das US-Biotechunternehmen Biogen Idec hat im zweiten Quartal aufgrund von Einmalkosten im Zusammenhang mit seinem Krebsmittel Rituxan weniger verdient als noch ein Jahr zuvor. Der Nettogewinn sei im Zeitraum April bis Juni von 293 Millionen auf 288 Millionen Dollar zurückgegangen, teilte Biogen mit.

Da Biogen aber eigene Aktien am Markt zurückgekauft hatte, stieg der Gewinn je Aktie. Der Umsatz schrumpfte leicht auf 1,209 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen 1,213 Milliarden Dollar umgesetzt.

Tysabri und Avonex als Umsatztreiber
Zu den Umsatzbringer gehörten das MS-Medikamente Tysabri mit 281 Millionen Dollar (plus 28 Prozent) und Avonex mit 659 Millionen Dollar (plus fünf Prozent). Einen starken Rückgang verbuchte Biogen hingegen mit seinem Krebsmittel Rituxan aufgrund einer Vereinbarung mit dem Schweizer Pharmakonzern Roche . (awp/mc/pg)

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