Inflation in den USA geht überraschend zurück

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(Bild: Les Cunliffe - Fotolia.com)

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Washington – In den USA ist die Inflationsrate überraschend gesunken. Die Verbraucherpreise lagen im März 0,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten im Mittel mit einer etwas stärkeren Rate von 1,0 Prozent gerechnet. Im Februar hatte die Inflationsrate noch auf diesem Niveau gelegen.

Die Kerninflation, die die Energie- und Lebensmittelpreise aussen vor lässt, fiel von 2,3 auf 2,2 Prozent. Volkswirte hatten mit einem gleichbleibenden Wert gerechnet. Die Kerninflationsrate liegt damit über dem Zwei-Prozent-Ziel der US-Notenbank Fed, das sich allerdings auf die allgemeine Teuerungsrate bezieht.

Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise im März um 0,1 Prozent. Ökonomen hatten einen etwas stärkeren Zuwachs um 0,2 Prozent erwartet. Der Kernindex lag in dieser Abgrenzung ebenfalls bei 0,1 Prozent, nachdem Experten mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet hatten.

Weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gesunken. In der vergangenen Woche gingen sie um 13’000 auf 253’000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit 270’000 Anträgen gerechnet. Der aussagekräftigere Vierwochenschnitt sank um 1500 auf 265’000 Anträge. (awp/mc/pg)

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