Irischer Baustoffkonzern CRH verdient weniger

Myles Lee

CRH-CEO Myles Lee.

Dublin – Der irische Baustoffkonzern CRH hat angesichts einer noch schwachen Baukonjunktur in vielen seiner Märkte im vergangenen Jahr weniger erlöst und verdient. Für das laufende Jahr hofft das Unternehmen aber wieder auf steigende Umsätze, wie CRH am Dienstag in Dublin mitteilte.

Der Umsatz der Gruppe blieb 2010 mit 17,173 Milliarden Euro ein Prozent unter dem Wert des Vorjahres, ohne Zukäufe und andere Sondereffekte wäre der Rückgang mit minus sieben Prozent stärker ausgefallen. Das operative Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, EBITDA) sank um 10 Prozent auf 1,615 Milliarden Euro. Das Unternehmen hatte dies schon so erwartet.

EPS bricht um 31 Prozent ein
Nach Sonderabschreibungen, vor allem auf Beteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen, ergab sich ein Überschuss je Aktie von 61,3 Cent, das sind 31 Prozent weniger als im Vorjahr. Trotzdem zahlt der Konzern eine Dividende von 62,5 Cent, so wie im Jahr zuvor. Für 2011 gab sich Unternehmenschef Myles Lee vorsichtig zuversichtlich. Sofern es keinen Einbruch grösserer Märkte gebe, dürfte der Umsatz insgesamt wieder zulegen. Danach sei wieder mit einem grösseren Wachstum zu rechnen. (awp/mc/ps)

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