Nur mässiges Wachstum von Starbucks in Europa

Howard Schultz

Starbucks-CEO Howard Schultz.

Seattle – Die Kaffeehauskette Starbucks tut sich in Europa vergleichsweise schwer. Während im Rest der Welt die Kunden regelrecht in die Läden geströmt sind, legten die sogenannten vergleichbaren Verkäufe in der Region Europa, Naher Osten, Russland und Afrika im ersten Geschäftsquartal nur um magere 2 Prozent zu. Zum Vergleich: Weltweit betrug das Wachstum ohne Neueröffnungen 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Das mässige Wachstum war letztlich aber nur ein Schönheitsfehler. «Wir laufen auf Hochtouren», stellte Konzernchef Howard Schultz am Donnerstag fest. Dank zahlreicher neuer Läden stieg der Gesamtumsatz um 16 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte um 10 Prozent auf 382 Millionen Dollar zu. Nach den Worten von Schultz hat Starbucks niemals zuvor so gut verdient.

Weltweit 17’244 Filialen
«Starbucks baut seine globale Präsenz weiter aus», sagte Schultz. Alleine in den vergangenen drei Monaten kamen 241 neue Filialen hinzu, womit die Gesamtzahl jetzt bei 17’244 liegt. In Europa und den angrenzenden Gebieten sind es 1783. Zudem wird es immer populärer, Starbucks-Spezialitäten Zuhause zu geniessen. Viele Sorten gibt es inzwischen abgepackt im Supermarkt zu kaufen. (awp/mc/ps)

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