Philips steigt komplett aus dem TV-Geschäft aus

Frans van Houten
Philips-Konzernchef Frans van Houten.

Frans van Houten, CEO Philips.

Amsterdam – Der niederländische Elektronikkonzern Philips zieht sich komplett aus dem TV-Geschäft zurück. Das Unternehmen werde seinen restlichen Anteil von 30 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen TP Vision an seinen taiwanesischen Partner verkaufen, teilte Philips am Montag in Amsterdam mit. Die Mehrheit der Anteile hatte Philips bereits vor zwei Jahren der TPV Technology übertragen.

Die Niederländer konzentrieren sich auf die gewinnträchtigen Sparten Gesundheitstechnik, Licht und kleine Haushaltsgeräte (Lifestyle). Der vor gut zwei Jahren begonnene Umbau hat bereits Früchte getragen. Im dritten Quartal 2013 war der Netto-Gewinn des Konzerns auf 281 Millionen Euro gestiegen, im Vergleich zu 105 Millionen im Vorjahreszeitraum.

TPV verkauft Geräte weiterhin unter der Marke Philips
Das asiatische Unternehmen TPV wird weiterhin TV-Geräte unter der Marke Philips verkaufen. Dafür erhalten die Niederländer jährlich 2,2 Prozent des Verkaufserlöses als Lizenz-Gebühren, mindestens jedoch 40 Millionen Euro. Zum Abschluss des Joint-Ventures investiert Philips einmalig 50 Millionen Euro. «Damit geben wir dem Unternehmen eine gute Ausgangsposition, um auf dem extrem dynamischen und umkämpften TV-Markt erfolgreich zu sein», sagte Philips-Chef Frans van Houten. (awp/mc/ps)

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