PSA Peugeot Citroen hält an Prognose fest

Phillipe Varin

PSA-CEO Philippe Varin.

Paris – Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen ist gut ins Jahr gestartet und hält trotz Zulieferproblemen wegen der Naturkatastrophe in Japan an seinen Prognosen fest. Der Umsatz des Gesamtkonzerns stieg im ersten Quartal um 10,2 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Paris mitteilte.

Das war mehr als von Analysten erwartet. Gute Geschäfte vor allem in den Schwellenländern trieben das Wachstum an. Die Autosparte setzte mit 11,3 Milliarden Euro 6 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Einen kräftigen Zuwachs von fast einem Viertel gab es beim Automobilzulieferer Faurecia. Zum Konzern gehören das Logistik-Unternehmen Gefco sowie Finanzdienstleistungen, die ebenfalls weiter zulegten. Nach der Rückzahlung eines Milliardenkredits an den französischen Staat will der Konzern bereits für das vergangenen Jahr wieder eine Dividende ausschütten. Der Hauptversammlung sollen 1,1 Euro je Aktie vorgeschlagen werden.

Lieferprobleme belasten
PSA bekräftigte seinen Ausblick, wonach die Autosparte in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr zulegen soll. Die Lieferprobleme wegen der Produktionsausfälle bei japanischen Elektronikanbieter machen dabei auch PSA zu schaffen. Allein im ersten Halbjahr dürfte dies den operativen Gewinn im Autogeschäft um 150 Millionen Euro belasten. Das volle Ausmass sei noch nicht abzuschätzen. Dies sei erst möglich, wenn sich die Produktion der Zulieferer wieder normalisiert habe, hiess bei den Franzosen. (awp/mc/ss)

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