Schweiz schafft es bei Korruptionsbekämpfung wieder aufs Treppchen

Schweiz schafft es bei Korruptionsbekämpfung wieder aufs Treppchen
Trotz Spitzenranking weist die Schweiz gemäss Transparency International weist die Schweiz bei der Korruptionsbekämpfung erhebliche Mängel auf.

Bern – Im neusten internationalen Korruptions-Ranking von Transparency International steht die Schweiz gut da. Zusammen mit Finnland, Schweden und Singapur belegt sie Rang drei. In der Gesamtbewertung erreicht die Schweiz weiterhin 85 von 100 Punkten.

An der Spitze des Rankings von 180 Ländern und Gebieten liegen wie bereits im Vorjahr Dänemark und Neuseeland mit je 88 Punkten, wie Transparency International im neuesten Ländervergleich zur Wahrnehmung der Korruption im öffentlichen Sektor schreibt. Schlusslichter sind erneut Syrien (14 Punkte), Somalia (12 Punkte) und Südsudan (12 Punkte).

Erhebliche Mängel trotz Spitzenranking
Laut Martin Hilti, Geschäftsführer von Transparency Schweiz, darf das gute Abschneiden der Schweiz nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Schweiz erhebliche Mängel in Bereichen aufweise, die im Ranking nicht gemessen würden. Hilti nennt in diesem Zusammenhang die Geldwäscherei-Bekämpfung, den Schutz von Whistleblowern und die Korruption in der Privatwirtschaft und im Sport.

Seit dem erstmaligen internationalen Vergleich haben sich laut Transparency 26 Länder deutlich verbessert, darunter Ecuador, Griechenland, Guyana, Myanmar und Süd-Korea. Deutlich schlechter hat sich die Lage in 22 Ländern entwickelt, beispielsweise in Bosnien und Herzegowina, Guatemala, Libanon, Malawi, Malta und Polen. (awp/mc/ps)

Transparency Schweiz

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