US-Fluggesellschaften bekommen teuren Sprit zu spüren

Jeffery Smisek

Jeffery Smisek, CEO United Continental.

Chicago – Die hohen Ölpreise machen den amerikanischen Fluggesellschaften weiterhin das Leben schwer. Sowohl US-Marktführer United Continental als auch US Airways haben im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. United büsste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 12 Prozent ein und verdiente unterm Strich 538 Millionen Dollar. Der Gewinn von US Airways brach sogar um 67 Prozent auf 92 Millionen Dollar ein.

Die beiden Fluglinien haben ihre Zwischenbilanzen am Donnerstag vorgelegt. US Airways musste demnach anderthalb Mal soviel Geld für Treibstoff ausgeben wie noch vor einem Jahr, United immerhin ein knappes Drittel mehr. Kerosin ist der grösste Kostenblock bei den Fluggesellschaften. Der Rivale American Airlines, der am Vortag mit einer Megabestellung für neue Jets für Furore gesorgt hatte, musste sogar einen Verlust verkraften.

Geschäft brummt
Dabei brummt das Geschäft eigentlich – bei Passagieren wie bei der Fracht. Mehr Menschen fliegen und die Airlines können höhere Preise durchsetzen. Allerdings nimmt auch der Wettbewerb zu. Die Umsätze beider Gesellschaften stiegen um rund 10 Prozent. United erlöste insgesamt 9,8 Milliarden Dollar, US Airways 3,5 Milliarden Dollar. Am kommenden Mittwoch (27. Juli) legt die zweitgrösste US-Fluglinie Delta ihre Zahlen vor. (awp/mc/ps)

United Continental

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