USA: Privatsektor schafft im April 220’000 neue Jobs

Konjunktur USA

Washington – In den USA ist die Beschäftigung im Privatsektor im April etwas stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat seien 220’000 neue Stellen geschaffen worden, teilte der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) am Mittwoch in Washington mit. Finanzanalysten hatten mit einer Zunahme um 210’000 Jobs gerechnet.

Im März war nach revidierten Daten ein Plus von 209’000 (zunächst 191’000) Stellen verbucht worden. Der offizielle Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der die Entwicklung breiter abbildet und auch die Beschäftigung im öffentlichen Sektor umfasst, wird am Freitag veröffentlicht.

Arbeitskosten steigen schwächer als erwartet
Weiter wurde bekannt, dass die Arbeitskosten in den USA im ersten Quartal schwächer gestiegen sind als erwartet. Der entsprechende Index sei um 0,3 Prozent zum Vorquartal geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Im vierten Quartal hatte der Anstieg bei 0,5 Prozent gelegen. Ökonomen hatten nun mit einem Anstieg in gleicher Grössenordnung gerechnet.

Chicago-Einkaufsmanagerindex steigt stärker als erwartet
Die Stimmung der Einkaufsmanager in der US-Region Chicago hat im April überraschend kräftig zugelegt. Der Indikator stieg von 55,9 Punkten im Vormonat auf 63,0 Zähler, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Oktober 2013. Analysten hatten nur mit einem Anstieg auf 57,0 Punkte gerechnet. Der Frühindikator liegt damit deutlich über der wichtigen Marke von 50 Punkten, die wirtschaftliche Belebung signalisiert. (awp/mc/pg)

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