US-Handelsdefizit steigt – Exporte schwächer

US-Konjunktur
(Foto: Jiri Hera - Fotolia.com)

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Washington – Das Defizit der USA im Aussenhandel ist im September höher als erwartet ausgefallen. Nach Regierungsdaten stieg der Fehlbetrag verglichen mit August um 3,0 Milliarden auf 43,0 Milliarden Dollar. Ökonomen hatten im Schnitt ein Defizit von 40,2 Milliarden Dollar erwartet. Das Minus im Vormonat wurde etwas geringer ausgewiesen als bislang bekannt.

Ausschlaggebend für das höhere Defizit war ein spürbarer Rückgang der Ausfuhren, allerdings von hohem Niveau aus. Die Exporte fielen um 1,5 Prozent auf 195,6 Milliarden Dollar. Im August hatten das Exportvolumen einen Rekordstand erreicht. Die Einfuhren lagen bei 238,6 Milliarden Dollar und damit so hoch wie im Vormonat.

Auftragseingänge der Industrie fast stabil
Der Auftragseingang in der Industrie im September beinahe stabil entwickelt. Die Bestellungen lagen 0,6 Prozent niedriger als einen Monat zuvor, wie das Handelsministerium mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit diesem Rückgang gerechnet. In den Monaten Juli und August hatte der Auftragseingang unter anderem wegen Grossbestellungen bei Flugzeugen stark geschwankt. Im August sanken die Bestellungen um revidiert 10,0 Prozent (zuvor 10,1) im Vergleich zum Vormonat Juli, in dem sie noch stark gestiegen waren.

Vor allem Bestellungen von Rüstungsgütern legten im September mit 7,4 Prozent kräftig zu. Im Transportsektor fielen die Auftragseingänge hingegen um 3,5 Prozent. (awp/mc/pg)

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