US-Verbraucherpreise fallen stärker als erwartet

Konjunktur USA

Washington – In den USA sind die Verbraucherpreise im November stärker als erwartet gefallen. Im Vergleich zum Vormonat sei das Preisniveau um 0,3 Prozent gesunken, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Es war der erste Rückgang seit Mai. Volkswirte hatten mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet. Die Jahresrate fiel von 2,2 Prozent im Vormonat auf 1,8 Prozent.

Der Kernindex ohne schwankungsanfällige Komponenten wie Energie- und Lebensmittel stieg um 0,1 Prozent. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. In dieser Abgrenzung sank die Jahresrate von 2,0 Prozent im Vormonat auf 1,9 Prozent.

Industrieproduktion legt nach schwachem Oktober stark zu
Die amerikanische Industrie hat sich im November spürbar von den Folgen des schweren Wirbelsturms «Sandy» erholt. Im Monatsvergleich legte die Produktion um 1,1 Prozent zu, wie die US-Notenbank mitteilte. Es ist der stärkste Anstieg seit knapp zwei Jahren. Allerdings resultiere der Zuwachs grösstenteils aus einer Gegenbewegung auf den schwachen Vormonat, schreibt die Notenbank. Im Oktober war die Produktion wegen der Folgen von «Sandy» um korrigiert 0,7 (zunächst 0,4) Prozent zurückgegangen.

Auch die Kapazitätsauslastung der US-Industrie legte deutlich zu. Sie stieg von korrigiert 77,7 (zunächst 77,8) Prozent im Oktober auf 78,4 Prozent. Die Markterwartungen wurden sowohl bei Produktion wie Auslastung klar übertroffen. (awp/mc/pg)

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