USA: Beschäftigung im Privatsektor steigt erneut schwächer

Konjunktur USA

Washington – In den USA ist die Beschäftigung des Privatsektors im April erneut deutlich schwächer nach oben geklettert als erwartet. Im Monatsvergleich erhöhte sich die Beschäftigtenzahl um 119.000, wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) am Mittwoch in Washington mitteilte.

Bankvolkswirte hatten mit einem Zuwachs um 150.000 Stellen gerechnet. Im Vormonat war die Zahl der Beschäftigten um revidiert 131.000 (zunächst 158.000) gestiegen. Die offiziellen Arbeitsmarktdaten wird das US-Arbeitsministerium an diesem Freitag veröffentlichen. Die ADP-Daten gelten als Indikator hierfür.

Industrie-Stimmung trübt sich im April wie erwartet ein
Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im April wie von Experten erwartet eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel von 51,3 Punkten im Vormonat auf 50,7 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit dieser Entwicklung gerechnet. Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.

Bauausgaben sinken im März überraschend
Die Bauausgaben sind im März überraschend gesunken. Im Monatsvergleich fielen sie um 1,7 Prozent, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Bankvolkswirte hatten hingegen einen Anstieg um 0,6 Prozent prognostiziert. Im Vormonat waren die Bauinvesitionen noch um revidierte 1,5 Prozent (zuvor +1,2%) gestiegen. (awp/mc/pg)

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