USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken nicht so stark wie erwartet

Konjunktur USA

Washington – In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche schwächer als erwartet gesunken. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl um 12.000 auf 350.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte.

Bankvolkswirte hatten mit einem stärkeren Rückgang auf 340.000 Anträge gerechnet. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt stieg die Zahl um 10.750 auf 348.250 Anträge.

Handelsbilanzdefizit wenig verändert
Das Defizit in der US-Handelsbilanz hat sich im August kaum verändert. Der Fehlbetrag sei leicht auf 38,8 Milliarden US-Dollar gestiegen, teilte das Handelsministerium mit. Bankvolkswirte hatten ein etwas grösseres Minus von 39,4 Milliarden Dollar erwartet. Im Vormonat hatte das Defizit bei abwärtsrevidierten 38,6 (zunächst: 39,1) Milliarden Dollar gelegen. Sowohl die Importe als auch die Exporte haben sich kaum verändert. Experten verweisen auf das relativ geringe Weltwirtschaftswachstum. Gestiegen seien jedoch die Einfuhren von Investitionsgütern. Dies ist ein Signal für die zunehmende Investitionstätigkeit der Unternehmen vor dem Verwaltungsstillstand. (awp/mc/pg)

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