USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken stärker als erwartet

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken stärker als erwartet
Arbeitslose vor einem Arbeitsamt in den USA.

Washington – Die Lage am US-Arbeitsmarkt hat sich in der vergangenen Woche stärker als erwartet entspannt. In der Woche bis 29. August stellten 881’000 Menschen erstmals einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Im Vergleich zur Vorwoche sank die Zahl um 130’000 Anträge. Volkswirte hatten nur mit einem Rückgang auf 950’000 Anträge gerechnet.

Es ist der niedrigste Wert seit Mitte März, als sich die Corona-Krise massiv verschärfte. In den Wochen vor der Corona-Krise hatte der Wert lediglich zwischen 200’000 und 300’000 Anträgen gelegen.

Die Zahl der laufenden Anträge sank in der Woche bis zum 22. August von rund 14,5 Millionen auf 13,3 Millionen Anträge. Die Arbeitslosenquote, die sich aus dieser Zahl errechnet, fiel um 0,8 Prozentpunkte auf 9,1 Prozent. Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt trotz des Rückgangs bedingt durch die Corona-Krise angespannt. Vor allem im Dienstleistungssektor gibt es weiterhin Beschränkungen.

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gelten als kurzfristiger Indikator für die Lage am Arbeitsmarkt. (awp/mc/ps)

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