USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen weiter

Konjunktur USA

Washington – In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche weiter gestiegen. Im Vergleich zur Vorwoche legten sie um 4000 auf 317’000 zu, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Ökonomen hatten mit 310’000 Anträgen gerechnet.

Der Wert der Vorwoche wurde um 1000 auf 313’000 nach oben gesetzt. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt stiegen die Anträge um 4750 auf 315’250.

Einzelhandel setzt weniger um als erwartet
Negative Meldungen kamen auch aus dem Einzelhandel: Im Mai setzten die Einzelhändler im Vergleich zum Vormonat zwar 0,3 Prozent mehr um, Ökonomen hatten aber mit einem doppelt so hohen Zuwachs gerechnet. Allerdings wurde der Anstieg vom April von zunächst 0,1 auf 0,5 Prozent nach oben gesetzt. Ohne Autoverkäufe stiegen die Umsätze im Mai zum Vormonat um 0,1 Prozent. Analysten hatten einen Zuwachs um 0,4 Prozent erwartet. Der April-Wert wurde jedoch auch hier angehoben. Anstatt einer Stagnation ergibt sich nun ein Anstieg um 0,4 Prozent.

Auch die Preise für importierte Güter stiegen im Mai überraschend schwach. Im Monatsvergleich kletterten sie um 0,1 Prozent, hier war mit einem Zuwachs von 0,2 Prozent gerechnet worden. Im Jahresvergleich stiegen die Einfuhrpreise im Mai laut Regierungsangaben um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Im April waren die Preise um 0,4 Prozent gefallen. (awp/mc/pg)

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