USA: Michigan-Konsumklima hellt sich überraschend auf

Konjunktur USA

Michigan – In den USA hat sich das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im Mai überraschend aufgehellt. Der Index sei von 76,4 Punkten im Vormonat auf 77,8 Zähler gestiegen, teilte die Universität am Freitag in einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten zuvor mit einem leichten Rückgang auf 76,0 Punkten gerechnet.

Der Index der Universität Michigan gilt als Barometer für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Der Indikator basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.

Erzeugerpreise sinken – Jahresrate gibt deutlich nach
Die Erzeugerpreise sind im April überraschend gesunken. Im Monatsvergleich fiel das Preisniveau um 0,2 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Volkswirte hatten eine Entwicklung wie im Vormonat erwartet, nämlich eine Stagnation der Preise. Die Jahresrate gab unterdessen kräftig von 2,8 Prozent im März auf 1,9 Prozent nach.

Ohne Berücksichtigung von Lebensmitteln und Energie (Kernindex) stiegen die Erzeugerpreise im April um 0,2 Prozent. Im Jahresvergleich gab die Kernrate deutlich schwächer als die Gesamtrate nach. Sie sank von 2,9 auf 2,7 Prozent. (awp/mc/pg)

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