USA: Erzeugerpreise steigen stärker als erwartet

Konjunktur USA

Washington – In den USA sind die Erzeugerpreise im Juni stärker als erwartet gestiegen. Im Monatsvergleich seien sie um 0,8 Prozent geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich einen Anstieg um 0,5 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Preise um 0,5 Prozent geklettert.

Im Jahresvergleich stieg das Preisniveau im Juni um 2,5 Prozent. Im Vormonat hatte der Anstieg bei 1,7 Prozent gelegen. Ohne Berücksichtigung von schwankungsanfälligen Komponenten wie Lebensmitteln und Energie (Kernindex) stiegen die Erzeugerpreise etwas stärker als erwartet um 0,2 Prozent zum Vormonat. Die Jahresrate lag bei plus 1,7 Prozent und damit ebenfalls etwas höher als angenommen.

US-Michigan-Konsumklima fällt weiter zurück
In den USA hat sich das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima weiter eingetrübt. Der Index fiel von Juni auf Juli um 0,2 Punkte auf 83,9 Zähler zurück, wie die Universität mitteilte. Es ist bereits der zweite Rückgang in Folge. Analysten hatten hingegen mit einer Aufhellung gerechnet. Der Index der Universität Michigan gilt als Indikator für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Der Indikator basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen. (awp/mc/pg)

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