Volkswagen-Absatz bricht in den USA dramatisch ein

Martin Winterkorn
Martin Winterkorn, ehemaliger VW-Konzernchef.

Volkswagen-Chef Martin Winterkorn.

Herndon – Volkswagens Absatzrückgang in den USA nimmt zum Jahresende dramatische Züge an. Im Dezember brachen die Verkaufszahlen der Kernmarke Volkswagen Pkw um fast 23 Prozent auf gut 34’000 Autos ein, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Im Gesamtjahr stand damit ein Minus von knapp sieben Prozent auf knapp 408’000 Wagen. Zwar betonte US-Manager Mark McNabb, dass die Wolfsburger zum zweiten Mal nacheinander die Marke von 400’000 verkauften Autos geknackt hätten – doch nach der rasanten Aufholjagd in den vergangenen Jahren kehrte 2013 tiefe Ernüchterung ein. Der Dezember war der neunte Monat in Serie, in dem die Verkaufszahlen zurückgingen.

2014 soll unter anderem der neue Golf wieder für Wachstum sorgen. Ausserdem steht noch die Entscheidung über eine Geländelimousine speziell für den US-Markt aus. Schon Anfang 2013 hatte VW seine Studie Crossblue auf der Automesse in Detroit vorgestellt. Allerdings gibt es ein Jahr später noch immer keine Entscheidung, wie und wo das Modell gebaut werden soll. Kurz vor Ende des enttäuschenden Jahres hatte Volkswagen ausserdem den Abgang seines US-Chef Jonathan Browning vermeldet. Der Manager kehre aus persönlichen Gründen nach Grossbritannien zurück, hiess es. (awp/mc/ps)

 

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