Wirtschaftliche Schäden durch Diebstahl im Milliardenhöhe

Diebstahl

Essen – Diebstähle durch Einbrecher, Kunden und sogar Mitarbeiter sorgen alljährlich für unvorhergesehene wirtschaftliche Schäden in Unternehmen. Um diesen vorzubeugen, empfiehlt sich nicht nur ein sicherer Umgang mit Wertsachen, sondern auch ein entsprechender Wertschutzschrank.

Ob durch ein Feuer oder Diebstahl, der Verlust von Wertgegenständen, Bargeld sowie wichtigen Daten und Dokumenten ist in jedem Fall ein grosses Ärgernis für Firmen. Dabei reissen nicht nur entwendete Wertgegenstände und Geld ein Loch in die Unternehmenskasse. Auch gestohlene Dokumente verursachen häufig einen immensen wirtschaftlichen Schaden. Die Diebstähle in Büros, Filialen und Geschäftsräumen werden allerdings nicht nur von Langfingern von ausserhalb begangen, sondern auch von den eigenen Mitarbeitern. Diese haben oftmals einfachen Zugang zu wertvollen Daten oder kennen Tresorzugänge und haben somit leichtes Spiel.

Prävention ist entscheidend
Da Gelegenheit bekanntlich Diebe macht, ist Prävention entscheidend. Weder Mitarbeiter noch Aussenstehende sollten durch unvorsichtigen Umgang mit Wertsachen in Versuchung gebracht werden. Das gilt zum einen für die Wertsachen der Mitarbeiter, denn auch Handys und Portemonnaies der Angestellten werden in Unternehmen häufig gestohlen. Zum anderen erfordern wichtige Dokumente eine ebenso sichere Aufbewahrung wie Bargeld oder unternehmenseigene Wertsachen. Dafür steht Unternehmen ein breites Spektrum an Sicherheitslösungen bereit, das von modernen Kundendienstanlagen und Depotsystemen bis hin zu elektronischen Sicherheitssystemen reicht.

Milliardenverluste im Einzelhandel
Im Einzelhandel müssen Unternehmen allerdings noch auf weitere Sicherheitsmaßnahmen zurückgreifen. Hier passieren die meisten Diebstähle während der Öffnungszeiten – Waren aus dem Verkaufsraum wandern unbezahlt in die Taschen der Kunden. Im Jahr 2011 waren das rund 51 Prozent der Diebstähle im Einzelhandel und damit 1,9 Milliarden Euro Verlust. Das EHI Retail Institute bezifferte die gesamte diebstahlbedingte Inventurdifferenz dieses Jahres auf 3,8 Milliarden Euro. Neben den Kunden zeigten sich auch Mitarbeiter (21 Prozent) und Lieferanten (19 Prozenten) unehrlich und eigneten sich Unternehmenseigentum an. Der Rest geht auf das Konto von organisatorischen Mängeln. Um die Diebstahlstatistik zu senken, wird vermehrt auf Videoüberwachung und Warnsicherheitssysteme gesetzt. Zusätzlich sollen Mitarbeiterschulungen das Personal sensibler für auffällige Personen machen und somit zur Prävention beitragen. (EFG/mc/hfu)

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