Zahl der Beschäftigten im US-Privatsektor steigt um 200’000

Konjunktur USA

Washington – Der US-Arbeitsmarkt hat sich laut der Umfrage eines privaten Instituts im März im Rahmen der Erwartungen gezeigt. Die Zahl der Beschäftigten im Privatsektor habe um 200 000 zugelegt, teilte der private Dienstleister ADP am Mittwoch mit. Erwartet wurde ein etwas schwächerer Zuwachs von 195 000 Beschäftigten. Allerdings wurde der Stellenaufbau im Vormonat von 214 000 auf 205 000 nach unten revidiert.

Der offizielle Arbeitsmarktbericht der Regierung für März wird an diesem Freitag veröffentlicht. Die ADP-Zahlen gelten als Richtschnur dafür. Derzeit erwarten Ökonomen einen Arbeitsplatzaufbau beim offiziellen Bericht von 205 000 Stellen.

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes hat hohe Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank, die Ende 2015 eine erste Zinsanhebung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise vorgenommen hatte. An einer baldigen Fortsetzung der Zinserhöhungen in diesem Jahr wird gezweifelt. Mit einer Anhebung bei der kommenden Sitzung im April rechnet derzeit kaum ein Experte. Die Wahrscheinlichkeit einer geldpolitischen Straffung im Juni wird am Markt mit 24 Prozent eingepreist. (awp/mc/(pg)

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