Fabian Jenny, CEO Finaport Ltd., im Interview

Fabian Jenny
Fabian Jenny, CEO der Finaport Ltd. (Foto: zvg)

von Patrick Gunti

Moneycab.com: Herr Jenny, Finaport ist Titelsponsor des neu lancierten Zug Open, welches im Rahmen der ATP Challenger Tour vom 24. -31. Juli ausgetragen wird. Was hat Finaport zu dieser mehrjährigen Partnerschaft bewogen?

Fabian Jenny: Wir freuen uns, bei der Etablierung von Spitzentennis im Grossraum Zürich unterstützen zu dürfen. Finaport ist in den letzten Jahren international stark gewachsen, doch die Schweiz ist und bleibt unsere Heimat, unsere Basis. Mit dem Finaport Zug Open bietet sich uns eine tolle Gelegenheit, für unsere bestehenden und zukünftigen Kundinnen und Kunden ein sportliches Highlight zu schaffen.

Ich habe beim EV Zug in meinen Jugendjahren erfolgreich Eishockey gespielt und sogar einen Junioren Schweizermeister Titel feiern können. Zug ist eine sportbegeisterte Stadt und wir freuen uns sehr auf einen tollen Anlass. Finaport prägt als Titelsponsor in Co-Creation die langfristige Ausrichtung des Turniers, das als Key Event in Zug für Begeisterung sorgen wird.

Im Sponsoring geht es unter anderem darum, Unternehmenswerte zu vermitteln. Welche sind das im Falle von Finaport?

Die Finaport steht für Trust, Performance und Access. Es sind Werte, welche wir auch im Spitzentennis wiederfinden. Die Vertrauensbeziehung zwischen einem professionellen Tennisspieler und seiner Entourage erinnert uns stark an unsere Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Wir sind Coaches und Sparringpartner zugleich. Gemeinsam arbeiten wir daran, eine Performance auf konstant hohem Niveau zu erzielen. Neben hochklassigen Dienstleistungen bietet Finaport zudem Zugang zu herausragenden Produkten und grossartigen externen Fachexperten.

«Mit dem Finaport Zug Open bietet sich uns eine tolle Gelegenheit, für unsere bestehenden und zukünftigen Kundinnen und Kunden ein sportliches Highlight zu schaffen.»
Fabian Jenny, CEO Finaport Ltd.

Welche weiteren Zielsetzungen stehen im Sponsoring von Finaport im Vordergrund?

Als ich vor zwei Jahren die Geschäftsführung der Finaport übernahm, war eines meiner Ziele, den Team Spirit und den internen Austausch von Ideen und Opportunities zu fördern. Der Event ist ein weiterer Schritt dazu und stärkt unser Wir-Gefühl. Wir sind international aufgestellt und pflegen Kontakte zu zahlreichen Banken und Fondsmanagern, aber auch zu erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern. Das Sponsoring ist eine Gelegenheit, dieses Netzwerk weiter auszubauen.

Wie nutzt Finaport das Tennis-Engagement von Kommunikations-Seite her für sich, vor Ort und anderweitig?

Von Anfang sehen wir das Titelsponsoring des Turniers als Kommunikationsplattform, auf welche unterschiedliche crossmediale Kanäle einzahlen. Einerseits sind wir mit dem Finaport-Stand vor Ort präsent und kommen mit bestehenden und potenziellen Kunden ins persönliche Gespräch. Der Stand hat mit dem interaktiven Spiel auch ein Unterhaltungselement. Andererseits spielen wir die ganze Klaviatur der kommunikativen Präsenz: Out-of-Home, eigens für das Turnier hergestellte Printpublikationen, PR-Arbeit und Digital Marketing.

Würden Sie sagen, dass sich Tennis-Professionals und Finanzprofis durch ähnliche Skills auszeichnen?

Beim Tennis sind Technik, Ausdauer und Talent gefragt, aber auch Nervenstärke und Herz – das ist bei uns nicht anders. Die professionellen Tennisspieler zeichnen sich aus durch Disziplin und Ehrgeiz. Sie performen konstant auf hohem Niveau, im Wissen, dass wenige Punkte in Schlüsselmomenten den Unterschied ausmachen können. Als Sparringpartner helfen wir unseren Kunden. Wir nehmen die Emotionen raus und konzentrieren uns gemeinsam auf den nächsten Punkt. Unser Anspruch ist es, im Bereich der Vermögensverwaltung konstant eine überdurchschnittliche Performance zu liefern, welche uns von Mitbewerbern abhebt.

«Beim Tennis sind Technik, Ausdauer und Talent gefragt, aber auch Nervenstärke und Herz – das ist bei uns nicht anders.»

Obwohl die Schweiz ein kleines Land ist, gilt sie in der globalen Sportart Tennis dank Hingis, Federer, Wawrinka, Rosset oder Bencic als Tennisnation. Bereiten Sie mit dem Turnier den Boden für die hoffnungsvollen Schweizer Nachwuchstalente?

Schweizer Tennisfans wurden in den letzten 30 Jahren sehr verwöhnt. Mit viel Freude schaue ich auf die tollen Matches unserer Tennisstars zurück. Finaport möchte einen Beitrag dazu leisten, dass auch zukünftige Generationen an einem Grand Slam-Turnier einem Schweizer Talent zujubeln können. Jungtalente, welche die Zuschauerinnen und Zuschauer in Zukunft begeistern können, hat die Schweiz. Der 19-Jährige Dominic Stricker, der am Finaport Zug Open antreten wird, ist eines davon.

Martina Hingis ist auch Botschafterin des Turniers. Worin bestehen ihre Aufgaben?

Als Botschafterin ist Martina Hingis im Vorfeld das Gesicht des Turniers. Die beste Schweizer Tennisspielerin der Geschichte, wird von aufstrebenden Nachwuchsspielerinnen und -spielern oft um Rat gefragt. Martina Hingis ist mehr als eine Inspiration – sie ist das Idol der neuen Generation. Am Kids & Family Day lädt sie sportbegeisterte Kinder aus der Region zum Tennis spielen ein. Ein einmaliges Erlebnis.

«Finaport möchte einen Beitrag dazu leisten, dass auch zukünftige Generationen an einem Grand Slam-Turnier einem Schweizer Talent zujubeln können.»

Austragungsort des Turniers ist der Tennisclub Zug. Welche Zuschauerkapazitäten stehen zur Verfügung?

Auf der Tribüne werden 700 Zuschauerinnen und Zuschauer Platz finden. Die Kapazität auf dem Turniergelände und darum herum ist deutlich grösser. Das Finaport Zug Open soll ein Highlight für alle Besucherinnen und Besucher werden – auch für jene, die sich nicht primär für Tennis interessieren.

Was für ein Programm ist ausserhalb der Duelle auf dem roten Sand geplant?

An der Welcome Night am 23.Juli eröffnet die Zuger Band «Troimer» die Turnierwoche. Der Kids & Family Day mit Martina Hingis folgt am Tag darauf. Weitere Highlights sind der Rollstuhltennis-Match, die Trickshot Show mit einem internationalen Tennis-Freestyler und die Wine-Challenge mit den EVZ-Trainern Dan Tangnes und Josh Holden. Die Finaport zeigt mit einem «Hau-den-Lukas»-Gewinnspiel die Tücken des Investierens auf. Zusammen mit Foodständen, Bars und Festbetrieb ist also für gute Stimmung und Unterhaltung gesorgt.

Mit der Klassifizierung in der Challenger Tour-Kategorie 125 ist das Zug Open auf Anhieb das viertgrösste Tennisturnier der Schweiz nach den Swiss Indoors, dem Swiss Open in Gstaad und dem Geneva Open. Streben Sie mit dem Zug Open «höhere Weihen» an?

Die Klassifizierung als Challenger 125-Turnier macht uns stolz. Es zeigt die grosse sportliche Relevanz des Turniers. Wir sind von null gestartet und haben viel investiert. Nun freuen wir uns auf die Erstausgabe. Wir teilen mit dem OK die hohen langfristigen Ambitionen, um das Turnier weiterzuentwickeln und verstärkt auch international zu positionieren.

Welches ist die ideale Konstellation, dass es am Ende des Turniers «Game, Set, Match Finaport» heisst?

Unser Wunsch ist, dass unsere Kundinnen und Kunden, die Zuschauer und die Spieler auf eine unvergessliche Tenniswoche zurückblicken und sich bereits nach dem Finaltag auf die zweite Ausgabe 2023 freuen.

Herr Jenny, besten Dank für das Interview.

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