6-wöchiges Digitaltag-Programm startet mit erfolgreicher Platzierung der Schweiz in der digitalen Wettbewerbsfähigkeit

6-wöchiges Digitaltag-Programm startet mit erfolgreicher Platzierung der Schweiz in der digitalen Wettbewerbsfähigkeit

6-wöchiges Digitaltag-Programm startet mit erfolgreicher Platzierung der Schweiz in der digitalen Wettbewerbsfähigkeit
Marc Walder, Ringier-CEO und Gründer von digitalswitzerland.

Zürich – Ab heute bis zum Digitaltag am 10. November stehen schweizweit über 600 kostenlose Veranstaltungen zur Auswahl. Bürgerinnen und Bürger können sich in Diskussionen über die Digitalisierung einbringen, ihre digitalen Kompetenzen stärken und ihr Bewusstsein für digitale Veränderungsprozesse schärfen. Der ebenfalls heute veröffentlichte 6. Platz der Schweiz in der Weltrangliste zur digitalen Wettbewerbsfähigkeit des IMD World Digital Competitiveness Ranking 2021 betont das Engagement des Digitaltags, da es die Fortschritte und Versäumnisse des digitalen Wandels aufzeigt. Vor diesem Hintergrund startet heute auch die Upskilling-Initiative, mit der über 155’300 Arbeitnehmer:innen von ihren Arbeitgebern unterstützt werden, sich während den 6 Wochen und am Digitaltag fit für die Zukunft zu machen. Bis 2028 wird ein Mangel an 35.800 ICT-Spezialisten prognostiziert. Das Potenzial von Frauen in diesem Bereich darf nicht ungenutzt bleiben. Der herHACK 20.21 Hackathon soll nicht nur die 250 teilnehmenden Frauen inspirieren, sondern auch darüber hinaus Frauen für technische Berufe begeistern.

Die Schweiz gehört weiterhin zu den digital wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt. Der heute vom World Competitiveness Center des Institute for Management Development (IMD) veröffentlichte Bericht «Digital Competitiveness Ranking» zeigt, dass die Schweiz ihren 6. Platz unter 64 Ländern behaupten konnte. Die Schweiz steht unter anderem in der Wahrnehmung der globalen Wirtschaft an der Spitze, weil sie hochqualifizierte ausländische Talente anzieht und international erfahrene Manager beschäftigt. Ausserdem gehört sie zu den wenigen Ländern der Welt, die auf dem Kredit-Rating-Index des IMD, der Ratings und Prognosen von Fitch, Moody’s und S&P kombiniert, die volle Punktzahl erreichen.

Arturo Bris, Director des World Competitiveness Center des IMD, sagt: „Die digitale Transformation der Schweiz ist im Gange und hat tiefgreifende Auswirkungen auf den nationalen Wohlstand und die wachsende Prosperität. Der Erfolg hängt stark vom Vertrauen der Öffentlichkeit in die gesellschaftlichen und institutionellen Führungskräfte ab, die diesen Prozess vorantreiben. Diese Studie ist Teil unserer Bemühungen, ein breiteres Verständnis und eine qualitativ verbesserte öffentliche Debatte zu fördern.»

Europaweite Digitaltage
Neben der Schweiz (10.11) finden die Digitaltage auch in Schweden (15.10), Serbien, der Ukraine (28.-29.10), Polen (1.-10.10), Liechtenstein (6. 11), Wien (18.-19.10) und Italien (10.-13.11) statt. digitalswitzerland hat diese Länder und Städte inspiriert, ebenfalls einen nationalen Digitaltag durchzuführen. Die im vergangenen Jahr gegründete Allianz lässt auf die gemeinsame Absichtserklärung bereits Taten folgen. Sämtliche Teile der europäischen Gemeinschaft sollen gemeinsam die Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandels mit einer gestärkten Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit meistern.

Marc Walder, Gründer von digitalswitzerland: „Das übergeordnete Ziel der europäischen Allianz, die vom Digitaltag Schweiz ins Leben gerufen wurde, ist ein Europa, in dem Digitalisierung eine entscheidende Rolle spielt. Sie will die Öffentlichkeit länderübergreifend in den Diskurs über digitale Themen einbinden, digitale Kompetenzen stärken, die digitale Affinität in ganz Europa fördern und eine qualifizierte Arbeitnehmerschaft der Zukunft aufbauen.”

155’300 ArbeitnehmerInnen stärken ihre digitalen Skills
Die Arbeitswelt ist einem ständigen Wandel unterworfen, und die Arbeitnehmer:innen von heute haben nie ausgelernt. Wissen und berufliche Fähigkeiten müssen während der gesamten beruflichen Laufbahn kontinuierlich erweitert werden. Diese Haltung hat mit der Digitalisierung zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Im Rahmen des Schweizer Digitaltags haben sich 44 Organisationen verpflichtet, zwischen 1 und 4 Stunden Weiterbildungszeit für alle oder eine ausgewählte Gruppe von Mitarbeitenden zur Verfügung zu stellen.

Patrick Warnking, Country Director von Google Schweiz: „Chancen und Dringlichkeit für Digitalisierung sind durch die Pandemie massiv gestiegen. Priorität hat die Verantwortung für die Menschen und ihr Wohlbefinden. Technologie hilft mit neuen Werkzeugen für bessere Zusammenarbeit und Kommunikation. Damit sind der Bedarf für Nachwuchs und Training gestiegen. Die Angebote rund um den Digitaltag bieten eine Vielzahl von Optionen. Lebenslanges Lernen investiert in die Mitarbeitenden und in innovative Lösungen für Unternehmen. So halten wir gemeinsam die Schweiz wettbewerbsfähig und erfolgreich.»

herHACK 20.21 – Ein Hackathon von und für Frauen
Die Förderung von Frauen in technischen Berufen ist auch für die Schweiz ein zunehmend relevantes Thema. Insbesondere Talente spielen eine wichtige Rolle, damit die Schweiz als führender digitaler Innovationsstandort an der Spitze bleibt. Der Digitaltag-Hackathon herHACK 20.21, der mit Amazon Web Services (AWS) und Cognizant realisiert wird, setzt sich für die Förderung von Frauen in Tech-Berufen ein. Mit 250 Frauen findet Anfang November der grösste Frauen-Hackathon der Schweiz statt. In 36 Stunden wird eine Nachhaltigkeitsidee mit Bezug zu den Sustainable Development Goals (SDG) der UN-Agenda 2030 umgesetzt.

Yvonne Bettkober, Country Leader für AWS Schweiz: „Die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz wird in Zukunft verstärkt von der Verfügbarkeit von Fachkräften abhängen – insbesondere aus Technologie und Wissenschaft. Weibliche Fachkräfte stellen hier ein nicht ausgeschöpftes Potenzial dar. Es ist noch einiges zu tun, um sowohl die Rahmenbedingungen für Frauen zu verbessern als auch geschlechtsspezifische Vorbehalte zu verändern. Wir freuen uns, Initiativen wie diese zu unterstützen, um mehr Frauen zu ermutigen, eine MINT-Laufbahn einzuschlagen und ihren Beitrag zur Innovationskraft der Schweiz zu leisten. Wir hoffen hiermit ein Zeichen zu setzen, um die Unterrepräsentanz von Frauen in der Tech-Branche zu reduzieren und die Attraktivität einer technischen Berufslaufbahn aufzuzeigen.“

Eine Übersicht sämtlicher Präsenz- und Online-Events während der 6 Wochen vor dem Digitaltag finden Sie unter digitaltag.swiss. Die Veranstaltungen sind alle kostenlos, eine Anmeldung ist in der Regel erforderlich. Zum ersten Mal in diesem Jahr werden die Treibhausgasemissionen der Aktivitäten rund um den Digitaltag mit myclimate Klimaschutzprojekten ausgeglichen. XING übernimmt als “Sustainability Partner” diese Kosten. (digitalswitzerland/mc/ps)

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