Adobe Studie weist erheblichen Einfluss von Kreativität auf Geschäftsergebnisse nach

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Zürich – Adobe hat die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die die Forrester Consulting im Auftrag von Adobe durchgeführt hat und mit deren Hilfe eine der grossen Unbekannten in der Geschäftswelt beziffert werden soll: Kreativität. Die Umfrage zur kreativen Dividende zeigt auf, dass die Faktoren für den Erfolg eines Unternehmens – Innovationsfähigkeit, Personalmanagement sowie hoher Wiedererkennungswert der Marke – von einer kreativen Herangehensweise, den Praktiken und der Kultur der Firma mitbeeinflusst werden.

Aber wirkt sich Kreativität auch auf die Zahlen aus, und sind Unternehmen tatsächlich erfolgreicher, wenn sie Kreativität fördern? Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Kreativität für den gegenwärtigen wie den zukünftigen Geschäftserfolg entscheidend ist. Die Haupterkenntnisse sind:

  • Auf Kreativität setzende Unternehmen erzielen überdurchschnittliche Umsatzzuwächse. 58 % der Umfrageteilnehmer, deren Firmen nach eigenen Angaben auf Kreativität setzen, hatten 2013 mindestens 10 % mehr Umsatz als 2012. Hingegen erzielten nur 20 % der weniger kreativen Unternehmen derartige Erfolge.
  • Kreativere Unternehmen haben größere Marktanteile und zählen zu den Marktführern. Kreative Firmen steigen eher zu Marktführern mit höherem Marktanteil auf als weniger kreative Mitbewerber. Unter den marktführenden Unternehmen übertreffen kreative Firmen die weniger kreativen um das 1,5fache.
  • Trotz der erkennbaren Vorteile von Kreativität sehen sich 61 % der Firmen als nicht kreativ. Nur 11 % gaben an, dass ihre Praktiken voll und ganz denen als kreativ bekannter Unternehmen entsprächen. Die Mehrheit (51 %) gab an, neutral zu sein bzw. sich nicht an kreativen Firmen zu orientieren, und 10 % schätzten ihre Praktiken sogar als gegensätzlich zu denen kreativer Unternehmen ein.
  • Kreative Unternehmen werden als die besten Arbeitsplätze angesehen. Ein positives Arbeitsklima ist ein idealer Nährboden für Kreativität. 69 % der kreativen Unternehmen wurden Auszeichnungen und landesweite Anerkennung als «beste Arbeitsplätze» zuteil. Nur 27 % der weniger kreativen Firmen war solches Lob vergönnt.

Für die Studie wurden Spitzenmanager aus über 300 weltweit agierenden Unternehmen der unterschiedlichsten Wirtschaftszweige befragt, darunter Entscheidungsträger großer Firmen aus den USA, Grossbritannien, Frankreich, Australien/Neuseeland, Korea, Japan und Deutschland, die über die Anschaffung kreativer Software entscheiden.

«Jahrelang haben sich Wirtschaftsführer auf Aspekte wie Mitarbeiterproduktivität, Prozesseffizienz und Personalplanung als Schlüsselfaktoren für den Erfolg ihrer Unternehmen konzentriert; doch in den letzten Jahren hat sich die Wahrnehmung geändert. Führende Unternehmen haben die Bedeutung eines weiteren Faktors erkannt: die tiefgreifende Verankerung von Kreativität in der Unternehmenspolitik – von Strategie und Kultur bis Innovations- und Kundenorientierung», erläutert David Wadhwani, Senior Vice President, Digital Media bei Adobe. «Zudem erreichen kreative Firmen zu 50 % eher eine marktführende Position als weniger kreative Konkurrenten.» (Adobe/mc)

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