Autoidentifikationslösung ubiID schliesst Corona-bedingte Versorgungslücke

Selfie
(Foto: Pixabay)

Zürich – Viele Unternehmen haben infolge der durch die Corona-Krise eingeschränkten Mobilität der Bevölkerung Mühe, die Identifikation von Personen auf dem klassischen Weg durchzuführen. Viele Kunden vermeiden in Zeiten von Social Distancing die persönliche Vorsprache beim Vertragspartner. Hinzu kommt, dass die «Gelbe Identifikation» der Schweizerischen Post nur noch eingeschränkt angeboten wird. 

Der Bundesrat hat deshalb auf diese missliche Situation mit einer neuen Verordnung  reagiert, welche neue Identifikationsverfahren erlaubt, um die Verbreitung der digitalen Signatur zu fördern. Das auf den Finanz-Sektor spezialisierte Software-Haus ubitec schliesst nun mit ihrer Autoidentifikationslösung ubiID diese Versorgungslücke. „Wir ermöglichen mit ubiID Unternehmen eine schnelle Identifikation ihrer Neukunden und dies 24/7. Die Stand-alone-Lösung ist sofort einsetzbar, erfüllt die Compliance Vorgaben und macht somit Schluss mit persönlichem Vorsprechen am Schalter oder bei der Video-Identifikation durch einen Mitarbeiter eines Call Centers“, sagt Patrick Brazzale, der CEO und Mitgründer von ubitec.

Rechtsichere Identifikation in nur 30 Sekunden
Der automatisierte Identifikationsprozess überprüft Sicherheitsmerkmale von Ausweisdokumenten aus über 150 Ländern. Der Kunde erhält von seinem Lieferanten einen Link zu dem Service, der in nur 30 Sekunden die rechtsichere Identifikation erlaubt: während einer über die Webcam aufgenommenen Videosequenz muss der Kunde die Vorder- und Rückseite des Dokuments filmen sowie auch ein Selfie vornehmen. Nach der Aufnahme ist der Prozess für den Kunden bereits abgeschlossen, sodass die Mitarbeitenden beim Vertragspartner die Daten umgehend weiterverarbeiten können. Selbstverständlich verfügt ubiID über die notwendige Zertifizierung und erfüllt damit die vom Bundesrat in seiner neuen Verordnung vorgeschriebenen rechtlichen Vorgaben.

Angebot wird als Software-as-a-Service betrieben
Der Endkunde profitiert bei ubiID von einem integrierten, durchgängigen Benutzererlebnis, weil die Identifikation unabhängig von Zeit und Ort auf dem Smartphone in kürzester Zeit vorgenommen werden kann. „Der Einsatz Künstlicher Intelligenz identifiziert bei gleichbleibender Qualität Neukunden und erlaubt es überdies, Missbrauch zu erkennen und Kosten zu reduzieren“, so Brazzale. „Vor allem aber kann der im aktuell durch die Massnahmen zur Pandemiebekämpfung erschwerte Neukundenprozess im Handumdrehen digitalisiert und automatisiert werden.“ Die Lösung ist beliebig wiederverwendbar und kann auf Wunsch in bestehende Business-Software-Systeme integriert und zu einer End-to-End Onboarding-Lösung ausgebaut werden. Das aktuelle Angebot wird als Software-as-a-Service ausserhalb der bestehenden IT-Infrastruktur betrieben. Unternehmen können deshalb ubiID sofort einsetzen und erfüllen dabei alle regulatorischen Vorgaben und deren Auditierung, ohne dafür ein IT-Projekt anstossen zu müssen.

Hintergrund
Die angepasste Verordnung des Bundesrates über die elektronische Signatur bringt zwei grundlegende Änderungen mit sich: Neu dürfen Nutzer, die über digitale Kanäle identifiziert wurden, auch Verträge ausserhalb der Finanzbranche elektronisch unterzeichnen. Zudem sind auch Identifikationslösungen gestattet, welche konform mit der eIDAS-Verordnung der EU sind und entsprechende Zertifizierungen aufweisen. Da bereits das Gesetz über die elektronische Signatur mit den Regularien des Geldwäschereigesetzes verbunden wurde, dürfen diese neuen Möglichkeiten auch im Geldwäscherei-Umfeld genutzt werden.

Über die zertifizierte Autoidentifikationslösung ubiID
Mit ubiID bringt ubitec eine Autoidentifizierungslösung, die bereits die entsprechenden eIDAS-Zertifizierungen aufweist. Kunden können deshalb in kürzester Zeit das Gewinnen von Neukunden auf digitalem Weg weiterbetreiben und die Eröffnung einer Geschäftsbeziehung im Internet anbieten. Die Methode der Autoidentifikation basiert auf der Idee, dass anstelle von Lichtbildern Videosequenzen aufgenommen werden. Diese Videosequenzen werden in Echtzeit technisch analysiert und erlauben so auch das Prüfen von Kippeffekten und Hologrammen. Zudem bieten Videosequenzen eine benutzerfreundliche Möglichkeit zur sogenannten «Liveness detection». Der Prozess bleibt dabei einfach und unkompliziert.

Webinar zum neuen Identifikationsverfahren
Am 22. April um 10.00 Uhr und am 23. April um 16 Uhr präsentieren Dr. Reinhard Dietrich, Experte für digitale Identifikation, Ralf Jenzer, Head of Projects und Managing Partner und Patrick Brazzale, CEO, die neuen Möglichkeiten von ubiID in einem Webinar. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen und können sich unter https://my.calenso.com/events/ubitec oder per E-Mail an [email protected] anmelden. (ubitec/mc/hfu)

Ubitec
Firmeninformationen zu Ubitec bei monetas.ch

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