Centris migriert innova erfolgreich auf SYRIUS 3.0

Centris migriert innova erfolgreich auf SYRIUS 3.0

Patrick Progin, CEO der Centris AG.

Solothurn – Die Centris AG hat die Berner innova Versicherungen AG erfolgreich auf die Swiss Health Platform (SHP) überführt. Die innova ist ein gesamtschweizerisch tätiger, eigenständiger Kranken- und Unfallversicherer mit Hauptsitz in Gümligen. Mit seinen 90 Mitarbeitenden betreut das Unternehmen rund 60’000 Privatkunden und über 14’000 Unternehmenskunden.

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die umfassende SHP-Gesamtlösung zum ersten Mal auf der neuesten Version 3.02 der Versicherungs-Standardsoftware adcubum SYRIUS® basiert. Zwei grosse andere Versicherungen hatten ausserhalb der SHP bereits Erfahrungen mit diesem Release gesammelt. Das neue System bietet gegenüber der bisherigen Version (2.03) einen grösseren Funktionsumfang. Im SHP Data Warehouse (DWH) der Centris AG stehen die Daten nun täglich aktualisiert zur Verfügung.

Oracle-BI-Suite für Reporting und Analyse
Mit der Oracle-BI-Suite erhält der Kunde ein umfassendes Reporting- und Analysetool, das es ermöglicht, innerhalb kurzer Zeit detaillierte Analysen inkl. Grafiken aus den SHP-Daten zu erstellen und auszuwerten. Im Rahmen des Projekts wurden die beim Kunden bereits bestehenden Reports abgelöst und auf der neuen Datenbasis aufgebaut, so dass ein fliessender Übergang des Reportings sichergestellt werden konnte. Martin Küng, Leiter Informatik bei der innova, sagt: „Mit der Migration auf SHP Release 3.02 profitiert innova im Bereich Data Warehousing und Business Intelligence von der modernsten Gesamtlösung für Krankenversicherer auf dem Schweizer Markt. Die Systemdaten sind vollständig im DWH integriert, womit innova deutlich mehr Auswertungs- und Analysemöglichkeiten erhält. Basierend auf der leistungsfähigen Infrastruktur stehen neu tagesaktuelle Daten zur Verfügung, mit denen wir in Zukunft zum Beispiel aktuelle Marketinggrundlagen generieren und Missbrauchsfälle aufklären können.“

Vollständig integrierter Workflow
Auch das bisherige Informatiksystem zur Unterstützung der Leistungserfassung wurde abgelöst. An seine Stelle tritt jetzt eine vollständig integrierte elektronische Dokumentenverwaltung: das Centris Business Process Management (CBPM). Dabei handelt es sich um eine Workflow-Steuerung, die innerhalb der serviceorientierten Architektur über mehrere Systeme hinweg läuft. Das CBPM/Archiv ist eine Eigenentwicklung und basiert auf dem Java-programmierten DBMS Oracle unter Einbindung des Fremdprodukts FileNet P8 (IBM). Mit dem automatischen Einlesen von mit SumexII+ geprüften elektronischen Leistungen werden workflowbasierte Arbeitspakete generiert, die nach einer definierten Logik den Postkörben der Sachbearbeitenden zur weiteren Bearbeitung zugewiesen werden. Der Wechsel auf die neue Architektur fiel insofern leichter, als Centris bereits die alte Kernapplikationen IRIS der innova betrieben hatte. Die Migration nahm von der Anforderungsanalyse bis zur Produktivsetzung 14 Monate in Anspruch. Seit der Produktivsetzung am 2. Dezember 2013 läuft das System äusserst stabil. Schon im

Auslagerung des Betriebs an Centris ein Gewinn
Dezember 2013 konnten die gesamten Jahresinkassi erfolgreich bereitgestellt und verschickt werden. Michael Rindlisbacher, Vorsitzender der Geschäftsleitung und Delegierter des Verwaltungsrats der innova, ist vom Erfolg der neuen Lösung überzeugt: „Für uns sind sowohl die moderne IT-Plattform wie auch die Auslagerung des Betriebs an Centris ein Gewinn. Unsere Mitarbeitenden schätzen die moderne Benutzeroberfläche. Sie können jetzt schneller und bequemer umfassende Auskünfte erteilen.“

Reibungslose Einführung dank klarer Planung
Die Einführung der Swiss Health Platform bei innova verlief dank einer klaren Planung der personellen und finanziellen Ressourcen reibungslos. Alle Funktionalitäten wurden im Vorfeld von den einzelnen Fachverantwortlichen beider Partner detailliert geprüft und für gut befunden. Die Funktionen und Prozesse wurden während einer vierwöchigen Integrationstestphase und einer ebenfalls vierwöchigen Produktionssimulation ausgiebig getestet. Die gesamten Betriebs-, Businesssupport- und Überwachungsprozesse mussten überarbeitet werden. Auch Patrick Progin, CEO der Centris AG, freut sich über das gelungene Projekt: „Die Migration von innova bestätigt, dass Centris in der Lage ist, eine kleinere Versicherung innert kurzer Zeit wirtschaftlich und termingerecht auf die SHP zu migrieren. Dabei ist die tatkräftige Mitarbeit und Entscheidungsfreudigkeit des Kunden massgebend.“ innova folgt nach Xundheit, SWICA, Aquilana und ÖKK als fünfter Centris-Bestandeskunde auf die moderne und umfassende Branchenlösung SHP. Zurzeit laufen bei der Centris parallel Einführungsprojekte von zwei UVG-Versicherern sowie die beiden SYRIUS-Upgrade-Projekte von ÖKK und SWICA. (Centris/mc/hfu)

Über Centris AG
Centris zählt zu den führenden Dienstleistern für modulare IT-Lösungen im Schweizer Markt der Kranken- und Unfallversicherer und ist einer der grössten Arbeitgeber der Stadt Solothurn. Das Unternehmen weist eine über 60-jährige Branchenerfahrung aus. Es prüft Rechnungen von 1,5 Millionen Versicherten in der ganzen Schweiz. Zu den Kunden zählen unter anderem Allianz Suisse, Aquilana, Assura, Atupri, Concordia, Helsana, innova, Die Mobiliar, ÖKK, Solida, Supra, SWICA, die Sympany Gruppe sowie die Vaudoise Versicherungen. Im Jahr 2013 erwirtschafteten die rund 175 Mitarbeitenden einen Umsatz von 50,0 Millionen Franken.

Über innova Versicherungen AG
Die innova Versicherungen AG ist ein unabhängiger, national tätiger Personenversicherer. Das Versicherungsangebot umfasst Kranken- und Unfallversicherungen für Privatkunden und Unternehmen. innova zeichnet sich durch eine überdurchschnittliche Dienstleistungsqualität und bedürfnisorientierte Produktlösungen wie die Krankenzusatzversicherung für Nichtraucher oder Lohnausfallversicherungen für KMU und Berufsverbände aus. Rund 60’000 Privatkunden und über 14’000 Unternehmen haben innova als ihren Versicherungspartner gewählt. Am Hauptsitz in Gümligen und an der Zweigstelle in Winterthur beschäftigt innova rund 90 Mitarbeitende.

 

Schreibe einen Kommentar