ERI Bancaire erweitert Kernbankensystem

Jean-Philippe Bersier
Jean-Philippe Bersier, Direktor für Business Development bei ERI. (Foto: ERI)

Zürich/Genf – ERI Bancaire, ein Anbieter von Echtzeit-Banking-Lösungen für die globale Finanzindustrie, setzt die IBM Public Cloud für ihr OLYMPIC Banking System ein, um das Angebot um ein Software-as-a-Service (SaaS)-Modell zu erweitern. Durch die Verlagerung der Lösung von On-Premise auf die Cloud können ihre Private-Banking-Kunden die Kosten niedrig halten, indem sie die Grösse der Infrastruktur besser an die tatsächliche und sich ändernde Nachfrage anpassen, die Verfügbarkeit aufrechterhalten und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für Sicherheit und Compliance der Finanzdienstleistungsbranche unterstützen.

Es gibt nur wenige Branchen, die so stark reguliert sind wie das Bankwesen. Für kleinere Finanzunternehmen kann dies zu einer grossen Herausforderung werden, da sie die gleiche Flexibilität benötigen und mit den gleichen Compliance- und Sicherheitsanforderungen konfrontiert sind wie grössere Banken. Sie spüren aber einen grösseren Kostendruck. Als Reaktion darauf arbeitete ERI mit IBM zusammen, um das OLYMPIC Banking System auf die IBM Public Cloud zu bringen und ihre Lösung als SaaS-Modell zu erweitern. Dadurch wurde mehr Flexibilität bei den Kosten und ein besseres Workload-Management ermöglicht, indem die Grösse der Infrastruktur an die tatsächliche und sich ändernde Nachfrage angepasst wird und gleichzeitig dazu beizutragen, die regulatorischen Verpflichtungen der Branche zu erfüllen.

Die Lösung umfasst den IBM Cloud Kubernetes Service zur Verwaltung von Containern und stellt den Benutzern ein browserbasiertes Echtzeit-Kernbankensystem zur Verfügung, das Unterstützung für mehrere Länder und mehrere Gerichtsbarkeiten bietet. Darüber hinaus dient die IBM Public Cloud als Entwicklungsmotor für die ERI-Angebote und bietet Zugang zu höherwertigen Technologien, einschliesslich KI, um Innovationen voranzutreiben und die Kunden besser bedienen zu können.

„In der Elastizität und Flexibilität der Cloud liegt ein grosser Wert“, erklärt Jean-Philippe Bersier, Direktor für Business Development bei ERI. „Die Banken müssen besonders auf Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse achten. Das ist ihre arbeitsreichste Zeit. Und mit einer traditionellen Struktur müssten sie sich auf diese Spitzenzeiten einstellen, was für bestimmte Unternehmen eine Herausforderung darstellen kann. Durch die Nutzung der IBM Public Cloud und eines SaaS-Modells können wir es ihnen ermöglichen, die Kosten der zugrunde liegenden Infrastruktur genau an ihre Bedürfnisse anzupassen.“

Die cloud-basierte Plattform wird den Kunden von ERI eine robuste und sichere Architektur mit der Flexibilität bieten, geplante oder ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden. Darüber hinaus unterstützt der IBM Cloud-Standort in Frankfurt das IBM EBA Cloud Compliance Certificate, eine Selbstzertifizierung, die IBM entwickelt hat, um Kunden bei der Erfüllung der hohen regulatorischen Anforderungen der Banken- und Finanzbranche zu unterstützen. Das Zertifikat reflektiert standardisierte IBM Public-Cloud-Prozesse und -Richtlinien in einem Detaillierungsgrad, der sowohl von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) als auch von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) gefordert wird. Die IBM Public Cloud ist eine der sichersten und offensten Public Clouds der Branche für Unternehmen.

„Mit der Einführung der IBM Public Cloud macht ERI den nächsten Schritt nach vorne für ihr Geschäft, indem sie ihren Kunden innovative Produkte und Dienstleistungen anbietet“, erklärt Maja Kumme-Kühn, ISV & Public Cloud Channel Sales Leader DACH. „Mit der IBM Public Cloud ist ERI in der Lage, seinen Kunden die Sicherheit und Flexibilität zu bieten, die sie benötigen und sie zu unterstützen, die hohen Sicherheitsstandards zu erfüllen, die von einer Bankenlösung verlangt werden.” (ERI/mc)

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