Europäische Telekom-Branche setzt auf Schwellenländer

Telekommunikation

Frankfurt am Main – In der europäische Telekom-Branche hat das Geschäft mit Übernahmen und Beteiligungen laut einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) im vergangenen Jahr deutlich an Schwung gewonnen. Dabei habe der Schwerpunkt der Investitionen für westeuropäische Unternehmen auf den Märkten in den Schwellenländern gelegen.

Dies hiess es in einer am Montag veröffentlichten Studie von PwC. Für das laufende Jahr rechnen die Experten der Unternehmensberatung mit einer Fortsetzung des positiven Trends bei Übernahmen und Beteiligungen. Im vergangenen Jahr habe das Gesamtvolumen aller Zukäufe unter europäischer Beteiligung bei 41,3 Milliarden Euro gelegen, hiess es in der Studie. Im Vergleich zu 2009 sei dies ein Zuwachs um 82 Prozent. Dennoch sei das Wachstum in der Telekom-Branche 2010 noch deutlich unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2007 zurück geblieben, hiess es weiter.

Transaktionsvolumen in Deutschland rückläufig
In Deutschland sei das veröffentlichte Transaktionsvolumen sogar gegen den europaweiten Trend von 5,7 Milliarden Euro im Jahr 2009 auf nur noch 550 Millionen Euro im vergangenen Jahr gesunken. Dabei sei allerdings zu berücksichtigen, dass die Bilanz 2009 durch zwei milliardenschwere Übernahmen verzerrt werde. Die westeuropäischen Telekom-Unternehmen müssen laut der PwC-Studie angesichts stagnierender Erlöse im Kerngeschäft neue Wachstumsmärkte erschliessen. (awp/mc/ps)

PwC

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